Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. (Joh. 3,16) - Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. (Joh. 14,6) - In keinem andern ist das Heil, ist auch kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, darin wir sollen selig werden. (Apg. 4,12) - Und das ist das Zeugnis, dass uns Gott das ewige Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohn. Wer den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht. (1. Joh. 5,11.12)

publichrist.de - Publizist für Jesus Christ
Gottes Wort für die Welt
Verkündigung des Evangeliums von Jesus Christus



 

Aktuelles: DIE BIBEL
 

In meinen Internet-Aktivitäten bin ich derzeit hauptsächlich mit der Herausgabe der Bibel nach der Übersetzung von Franz Eugen Schlachter (Version 2000) beschäftigt. Da ich kein Profi bei der Gestaltung und Entwicklung von Internetseiten bin und wegen anderer Berufstätigkeit diese Arbeit nur nebenher machen kann, wird es noch einige Zeit dauern, bis ich alle Bibelbücher komplett zum Online Lesen bereitstellen kann. Ich bedanke mich bei der Genfer Bibelgesellschaft, welche mir die Verbreitung der Schlachter 2000 auf meiner Seite DIE BIBEL ermöglicht hat.


 

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Wer war dabei?
(Warum nur wollen Menschen unbedingt beweisen, dass die Schöpfung keinen Schöpfer braucht?)
Warum glauben so viele an den Zufall?
(Warum ist Information ein so wichtiger Bestandteil des Lebens?)

 

Wer war dabei?

(Siehe hierzu den Beitrag von Günter Seibert von Freitag, 05.05.2017 auf Leben ist mehr)

Warum glauben so viele an den Zufall?

(Siehe hierzu den Beitrag von Hermann Grabe von Sonntag, 12.02.2017 auf Leben ist mehr)


 

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Gottes Freudenbotschaft und sein Zorn
(Auszug aus einer Bibelarbeit von Karl-Heinz Vanheiden in „Bibel und Gemeinde“, Heft 1/18)

 

Es hat sich die Überzeugung breit gemacht, dass Evangelium einfach heißen würde, dass Gott alle Menschen lieb hat und ihnen alles vergibt, was sie tun. Wenn sich im Übrigen die Meinungen über dies oder das ändern, soll sich Gott anpassen. Paulus erklärt sein Evangelium den Römern ganz anders und beginnt mit der ausführlichen Darlegung des Zornes Gottes, vor dem wir gerettet werden müssen. Es geht im Evangelium nämlich nicht um ein noch bequemeres Leben, sondern um die ewige Versöhnung mit Gott.

Der Römerbrief enthält in komprimierter Form eine Freudenbotschaft für alle Menschen, auch für solche, die schon Christen sind. Aber dieses Evangelium beginnt mit einer harten Botschaft, die wir nicht verschweigen dürfen. Das Evangelium zu predigen, ohne den Zorn Gottes im Bewusstsein zu haben, entartet zu einem frommen Geschwätz, das keiner braucht.

Die Kernbotschaft des Römerbriefs ist in den Versen 16 und 17 des ersten Kapitels zusammengefasst. Dann folgt 15 Verse lang die Botschaft von Gottes Zorn. Die müssen wir nicht nur lesen, sondern auch verstehen, denn sonst begreifen wir nicht, wozu das Evangelium überhaupt gut ist, ja dass diese Botschaft unbedingt zum Evangelium gehört. Diese Botschaft ist so außergewöhnlich, dass sie mit keiner der gängigen Religionen vergleichbar ist. Sie hat eine Wirkung, die jedem Menschen geschenkt wird, der ihr glaubt. Die Wirkung entsteht aber nicht durch Anstrengung des glaubenden Menschen, sondern durch Gottes Kraft.

Zur Zeit Luthers haben die Leute es nur deshalb einigermaßen richtig verstanden, weil sie noch etwas von Gottes Zorn wussten und ihn fürchteten. Die Botschaft des Evangeliums ist Gottes Kraft und rettet jeden, der ihr glaubt. Jeder Mensch muss gerettet werden vor dem schrecklichen Zorn Gottes.

Ist Gott grausam? Nein, er ist gerecht. Denn dass ein Mensch durch den Glauben an das Evangelium von Jesus Christus gerettet werden kann, ist eine Wirkung der Gerechtigkeit Gottes. Aber genauso, wie Gott uns seine Gerechtigkeit zeigt, lässt er auch seinen Zorn sichtbar werden. Wer das nicht sieht oder nicht sehen will – wie inzwischen selbst einige evangelikale Theologen –, der macht aus dem Evangelium frommes Gewäsch.

Gottes Zorn bezieht sich auf das Endgericht, denn er wird vom Himmel herab über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen hereinbrechen, die durch Unrecht die Wahrheit niederhalten. Doch wegen dieses Unrechts erfahren diejenigen gleichermaßen Gottes Zorn schon jetzt. Denn Gott liefert diese Menschen an die Hölle ihrer eigenen Begierden und deren Folgen aus, damit sie einen Vorgeschmack vom künftigen Gotteszorn bekommen.

Gott ist mit Recht zornig, weil die Menschen die Gotteserkenntnis in der Schöpfung unterdrücken (Evolution muss heute als Tatsache gelehrt und vertreten werden) und weil sie sich bewusst von Gott abwenden. Die Auswirkungen dieser Ablehnung sind ganz offensichtlich: 1. Die Menschen verlieren das Unterscheidungsvermögen zwischen Schöpfer und Geschöpf und daher auch zwischen Geschöpf und Geschöpf. 2. Sie haben auch keine Achtung mehr vor dem Leben.

Die Schlussfolgerungen aus Röm. 2,1-2 sollten wir daher auch uns zu Herzen nehmen: 1 Darum bist du nicht zu entschuldigen, o Mensch, wer du auch seist, der du richtest! Denn worin du den anderen richtest, verurteilst du dich selbst; denn du, der du richtest, verübst ja dasselbe! 2 Wir wissen aber, dass das Gericht Gottes der Wahrheit entsprechend über die ergeht, welche so etwas verüben.

Aber solchen Menschen die Botschaft zu bringen, dass sie nicht ins Gericht müssen, wenn sie sich unserem Herrn Jesus anvertrauen, das ist wirklich Evangelium.


 

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Wichtige Bibelstellen (zu unserer Warnung und Hilfe)
 

Psalm 2,1-4: 1 Warum toben die Heiden und ersinnen die Völker Nichtiges? 2 Die Könige der Erde lehnen sich auf, und die Fürsten verabreden sich gegen den HERRN und gegen seinen Gesalbten: 3 „Lasst uns ihre Bande zerreißen und ihre Fesseln von uns werfen!“ 4 Der im Himmel thront, lacht; der Herr spottet über sie.

Römer 1,16-17: 16 Denn ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht; denn es ist Gottes Kraft zur Errettung für jeden, der glaubt, zuerst für den Juden, dann auch für den Griechen; 17 denn es wird darin geoffenbart die Gerechtigkeit Gottes aus Glauben zum Glauben, wie geschrieben steht: »Der Gerechte wird aus Glauben leben«.

Römer 1,18-32: 18 Denn es wird geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit aufhalten, 19 weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, da Gott es ihnen offenbar gemacht hat;
20 denn sein unsichtbares Wesen, nämlich seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, sodass sie keine Entschuldigung haben.
21 Denn obgleich sie Gott erkannten, haben sie ihn doch nicht als Gott geehrt und ihm nicht gedankt, sondern sind in ihren Gedanken in nichtigen Wahn verfallen, und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert. 22 Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden
23 und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit einem Bild, das dem vergänglichen Menschen, den Vögeln und vierfüßigen und kriechenden Tieren gleicht. 24 Darum hat sie Gott auch dahingegeben in die Begierden ihrer Herzen, zur Unreinheit, sodass sie ihre eigenen Leiber untereinander entehren, 25 sie, welche die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauschten und dem Geschöpf Ehre und Gottesdienst erwiesen anstatt dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit. Amen!
26 Darum hat sie Gott auch dahingegeben in entehrende Leidenschaften; denn ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr vertauscht mit dem widernatürlichen; 27 gleicherweise haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind gegeneinander entbrannt in ihrer Begierde und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den verdienten Lohn ihrer Verirrung an sich selbst empfangen.
28 Und gleichwie sie Gott nicht der Anerkennung würdigten, hat Gott auch sie dahingegeben in unwürdige Gesinnung, zu verüben, was sich nicht geziemt, 29 als solche, die voll sind von aller Ungerechtigkeit, Unzucht, Schlechtigkeit, Habsucht, Bosheit; voll Neid, Mordlust, Streit, Betrug und Tücke, solche, die Gerüchte verbreiten, 30 Verleumder, Gottesverächter, Freche, Übermütige, Prahler, erfinderisch im Bösen, den Eltern ungehorsam; 31 unverständig, treulos, lieblos, unversöhnlich, unbarmherzig. 32 Obwohl sie das gerechte Urteil Gottes erkennen, dass die des Todes würdig sind, welche so etwas verüben, tun sie diese Dinge nicht nur selbst, sondern haben auch Gefallen an denen, die sie verüben.

2. Timotheus 3,1-5: 1 Das aber sollst du wissen, dass in den letzten Tagen schlimme Zeiten eintreten werden. 2 Denn die Menschen werden sich selbst lieben, geldgierig sein, prahlerisch, überheblich, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig, 3 lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, unbeherrscht, gewalttätig, dem Guten feind, 4 Verräter, leichtsinnig, aufgeblasen; sie lieben das Vergnügen mehr als Gott; 5 dabei haben sie den äußeren Schein von Gottesfurcht, deren Kraft aber verleugnen sie. Von solchen wende dich ab!

2. Petrus 3,3.4: 3 Ihr sollt vor allem wissen, dass in den letzten Tagen Spötter kommen werden, die ihren Spott treiben, ihren eigenen Begierden nachgehen 4 und sagen: Wo bleibt die Verheißung seines Kommens? Denn nachdem die Väter entschlafen sind, bleibt es alles, wie es von Anfang der Schöpfung gewesen ist.

2. Petrus 3,9.10: 9 Der Herr verzögert nicht die Verheißung, wie es einige für eine Verzögerung halten; sondern er hat Geduld mit euch und will nicht, dass jemand verloren werde, sondern dass jedermann zur Buße finde. 10 Es wird aber des Herrn Tag kommen wie ein Dieb; dann werden die Himmel zergehen mit großem Krachen; die Elemente aber werden vor Hitze schmelzen, und die Erde und die Werke, die darauf sind, werden ihr Urteil finden.

Römer 3,10.23: 10 wie geschrieben steht: »Da ist keiner, der gerecht ist, auch nicht einer. ... 23 sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten,

Römer 5,12: 12 Deshalb, wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und der Tod durch die Sünde, so ist der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, weil sie alle gesündigt haben.

Römer 6,23: 23 Denn der Sünde Sold ist der Tod; die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserm Herrn.

Hebräer 9,27: 27 Und wie den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht:

Hebräer 10,31: 31 Schrecklich ist's, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen.

Amos 4,12: 12 Darum werde ich dir so tun, Israel. Weil ich dir dies tun will, mach dich bereit, deinem Gott zu begegnen, Israel!
(Gerichtsbotschaft an Israel, das unbeeindruckt von Katastrophen und Unglücksfällen seinen Götzendienst fortsetzte.)

Hesekiel 18,23: 23 Meinst du, dass ich Gefallen habe am Tode des Gottlosen, spricht Gott der HERR, und nicht vielmehr daran, dass er sich bekehrt von seinen Wegen und am Leben bleibt?

Hesekiel 33,11: 11 So sprich zu ihnen: So wahr ich lebe, spricht Gott der HERR: Ich habe kein Gefallen am Tode des Gottlosen, sondern dass der Gottlose umkehre von seinem Wege und lebe. So kehrt nun um von euren bösen Wegen. Warum wollt ihr sterben, ihr vom Hause Israel?

Johannes 3,16: 16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

Johannes 3,17-19: 17 Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde. 18 Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes geglaubt hat. 19 Darin aber besteht das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Werke waren böse.

Johannes 3,36: 36 Wer an den Sohn glaubt, der hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht glaubt*, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.
* (Andere Übersetzung: „Wer aber dem Sohn nicht gehorsam ist“)

Johannes 16,8-11: 8 Und wenn jener kommt (Anmerkung: der Heilige Geist der Wahrheit), wird er die Welt überführen von Sünde und von Gerechtigkeit und vom Gericht; 9 von Sünde, weil sie nicht an mich glauben; 10 von Gerechtigkeit aber, weil ich zu meinem Vater gehe und ihr mich nicht mehr seht; 11 vom Gericht, weil der Fürst dieser Welt gerichtet ist.

Johannes 14,6: 6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.

Apostelgeschichte 4,12: 12 Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden.

1. Timotheus 2,4-6: 4 welcher will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. 5 Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus, 6 der sich selbst gegeben hat für alle zur Erlösung, dass dies zu seiner Zeit gepredigt werde.

Markus 1,15: 15 und sprach: Die Zeit ist erfüllt und das Reich Gottes ist herbeigekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium!

Römer 10,13: 13 Denn »wer den Namen des Herrn anrufen wird, soll gerettet werden« (Joel 3,5).

Apostelgeschichte 16,31: 31 Sie sprachen: Glaube an den Herrn Jesus, so wirst du und dein Haus selig!

Johannes 11,25.26a: 25 Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; 26 und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben.

Matthäus 28,18-20: 18 Und Jesus trat herzu und sprach zu ihnen: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. 19 Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes 20 und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

Markus 16,15.16: 15 Und er sprach zu ihnen: Geht hin in alle Welt und verkündigt das Evangelium der ganzen Schöpfung! 16 Wer glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.

1. Johannes 5,11.12: 11 Und das ist das Zeugnis, dass uns Gott das ewige Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohn. 12 Wer den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht.

Apostelgeschichte 17,30.31: 30 Zwar hat Gott über die Zeit der Unwissenheit hinweggesehen; nun aber gebietet er den Menschen, dass alle an allen Enden Buße tun. 31 Denn er hat einen Tag festgesetzt, an dem er den Erdkreis richten will mit Gerechtigkeit durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat, und hat jedermann den Glauben angeboten, indem er ihn von den Toten auferweckt hat.

Markus 12,30-31: 30 und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Denken und mit deiner ganzen Kraft!« Dies ist das erste Gebot. 31 Und das zweite ist [ihm] vergleichbar, nämlich dies: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!« Größer als diese ist kein anderes Gebot.

1. Petrus 3,15: 15 heiligt aber den Herrn Christus in euren Herzen. Seid allezeit bereit zur Verantwortung vor jedermann, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist,

2. Korinther 5,11a.14a: 11 In dem Bewusstsein, dass der Herr zu fürchten ist, suchen wir daher die Menschen zu überzeugen, ... 14 Denn die Liebe des Christus drängt uns, da wir von diesem überzeugt sind:

2. Korinther 5,19-20: 19 Denn Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung. 20 So sind wir nun Botschafter an Christi statt, denn Gott ermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott!

Psalm 50,15-22: 15 und rufe mich an am Tag der Not, so will ich dich erretten, und du sollst mich ehren!« 16 Zu dem Gottlosen aber spricht Gott: »Was zählst du meine Satzungen auf und nimmst meinen Bund in deinen Mund, 17 da du doch Zucht hasst und meine Worte verwirfst? 18 Siehst du einen Dieb, so freundest du dich mit ihm an, und mit Ehebrechern hast du Gemeinschaft; 19 deinen Mund lässt du Böses reden, und deine Zunge knüpft Betrug. 20 Du sitzt da und redest gegen deinen Bruder; den Sohn deiner Mutter verleumdest du. 21 Das hast du getan, und ich habe geschwiegen; da meintest du, ich sei gleich wie du. Aber ich will dich zurechtweisen und es dir vor Augen stellen! 22 Seht doch das ein, die ihr Gott vergesst, damit ich nicht hinwegraffe, und keiner rettet!

Apostelgeschichte 2,37-40: 37 Als sie aber das hörten, drang es ihnen durchs Herz, und sie sprachen zu Petrus und den übrigen Aposteln: Was sollen wir tun, ihr Männer und Brüder? 38 Da sprach Petrus zu ihnen: Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden; so werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen. 39 Denn euch gilt die Verheißung und euren Kindern und allen, die ferne sind, so viele der Herr, unser Gott, herzurufen wird. 40 Und noch mit vielen anderen Worten gab er Zeugnis und ermahnte und sprach: Lasst euch retten aus diesem verkehrten Geschlecht!

Galater 6,7.8: 7 Irret euch nicht! Gott lässt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten. 8 Wer auf sein Fleisch sät, der wird von dem Fleisch das Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, der wird von dem Geist das ewige Leben ernten.

Micha 6,8: 8 Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir fordert: nichts als Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.

Prediger 12,13: 13 Lasst uns die Summe aller Lehren hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote; denn das macht den ganzen Menschen aus.

Matthäus 24,14: 14 Und es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker, und dann wird das Ende kommen.

Psalm 1: 1 Wohl dem, der nicht wandelt nach dem Rat der Gottlosen, noch tritt auf den Weg der Sünder, noch sitzt, wo die Spötter sitzen, 2 sondern seine Lust hat am Gesetz de HERRN und über sein Gesetz nachsinnt Tag und Nacht. 3 Der ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht, und alles, was er tut, gerät wohl. 4 Nicht so die Gottlosen, sondern sie sind wie Spreu, die der Wind verweht. 5 Darum werden die Gottlosen nicht bestehen im Gericht, noch die Sünder in der Gemeinde der Gerechten. 6 Der der HERR kennt den Weg der Gerechten; aber der Weg der Gottlosen führt ins Verderben.

Matthäus 7,21-23: 21 Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut. 22 Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Wundertaten vollbracht? 22 Und dann werde ich ihnen bezeugen: Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, ihr Gesetzlosen!

Römer 9,14-23: 14 Was wollen wir nun sagen? Ist etwa Ungerechtigkeit bei Gott? Das sei ferne! 15 Denn zu Mose spricht er: »Wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig, und über wen ich mich erbarme, über den erbarme ich mich«. 16 So liegt es nun nicht an jemandes Wollen oder Laufen, sondern an Gottes Erbarmen. 17 Denn die Schrift sagt zum Pharao: »Eben dazu habe ich dich aufstehen lassen, dass ich an dir meine Macht erweise, und dass mein Name verkündigt werde auf der ganzen Erde« 18 So erbarmt er sich nun, über wen er will, und verstockt, wen er will. 19 Nun wirst du mich fragen: Warum tadelt er dann noch? Denn wer kann seinem Willen widerstehen? 20 Ja, o Mensch, wer bist denn du, dass du mit Gott rechten willst? Spricht auch das Gebilde zu dem, der es geformt hat: Warum hast du mich so gemacht? 21 Oder hat nicht der Töpfer Macht über den Ton, aus derselben Masse das eine Gefäß zur Ehre, das andere zur Unehre zu machen? 22 Wenn nun aber Gott, da er seinen Zorn erweisen und seine Macht offenbar machen wollte, mit großer Langmut die Gefäße des Zorns getragen hat, die zum Verderben zugerichtet sind, 23 damit er auch den Reichtum seiner Herrlichkeit an den Gefäßen der Barmherzigkeit erzeige, die er zuvor zur Herrlichkeit bereitet hat?


 

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Andacht über den Missionsbefehl Mt. 28,18-20 und Mk. 16,15-16
(Jörgen Bauer auf www.gemeindenetzwerk.de)

 

(Siehe hierzu den Beitrag von Jörgen Bauer vom 23.07.2018 auf Gemeindenetzwerk)


 

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Deutschland – Beschreibung eines Niedergangs
(Warum ich nicht an die Ermutigungen für Deutschland glaube)

 

Durchblicken in schwieriger Zeit

Als Christ sind Sie sind vermutlich am Zeitgeschehen interessiert. Allerdings wird es immer schwieriger, in der Flut der Nachrichten und Meldungen noch den Überblick zu behalten. Noch schwerer ist es, halbwegs „durchzublicken“.

Wir leben nicht nur in der viel beschworenen Informationsgesellschaft, wir leben auch in einer manipulierten, einer orientierungslosen einer sich langsam selbst zerstörenden Gesellschaft. Börsenkurse, Bruttoinlandsprodukte oder Konzerngewinne sind kein Indikator dafür, ob die Menschen in ihrem Leben Sinn und Halt finden. Viele suchen nach Orientierung anstatt Chaos, wollen Hoffnung statt Verzweiflung, suchen Wahrheit statt Lüge. Sie hungern nach Gerechtigkeit statt immer größeres Unrecht hilflos zur Kenntnis zu nehmen. Schon seit frühester Jugend hat mich das Thema Gerechtigkeit interessiert. Wenn es mir manchmal auch nur darum ging „mein Recht“ zu bekommen, wurde es für mich immer wichtiger, für Recht und Gerechtigkeit einzutreten. Nicht dass ich mich großartiger Taten rühmen konnte, doch stellte sich meist ein Gefühl des Unbehagens, inneren Grolls, dann aber oft auch der Hilflosigkeit und ein Gefühl der Ohnmacht ein, wenn ich von Unrecht hörte.

Die künstlich erzeugten Bedürfnisse, der künstlich erzeugte Mangel in der Welt, die stetige Ablenkung durch Nichtigkeiten und die Verdrehung der Wahrheit stürzen uns alle nur ins Verderben. Für mich gehören der ungehinderte Zugang zu Informationen und die Freiheit der Meinungsäußerung zu den grundlegenden Rechten der Menschen in einem Rechtsstaat. Der Zugang zur Wahrheit ist dabei die Krönung dieser Freiheit. Ich selbst habe diese Wahrheit nicht gepachtet, doch versuche ich immer aufs Neue, in ihre Richtung vorzudringen. Als Quelle der Wahrheit sehe ich allein Gott an, der sich in der Schöpfung, in seinem Sohn Jesus Christus und in seinem Wort, der Bibel uns allen offenbart.

Ich hoffe, dass Ihnen die Wahrheit am Herzen liegt. Vielleicht möchten Sie sich auch für eine „gute Sache“ einsetzen. Dies versuche ich auch. Letztlich sollen die Menschen doch erkennen, was gut und richtig für sie ist, was Relevanz oder Bedeutung hat. Die Suche nach dieser Wahrheit wird heutzutage leider zunehmend verdrängt oder als irrelevant abgetan.

Orientierungshilfen

Selbstverständlich steht die Bibel, Gottes Wort, an allererster Stelle, wenn man Orientierung sucht. Denn die Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes ganz zubereitet sei, zu jedem guten Werk völlig ausgerüstet (2. Timotheus 3,14-17). Außerdem ist das Wort Gottes lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, und es dringt durch, bis es scheidet sowohl Seele als auch Geist, sowohl Mark als auch Bein, und es ist ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens (Hebräer 4,12). Es gibt aber auch gute christliche Publikationen, in denen das, was vor unseren Augen in unserem Land, in Europa und in der Welt geschieht, mit dem Blick auf Gottes prophetisches Wort beleuchtet wird. Beispielsweise die Zeitschrift „factum“ aus dem Schweizer Schwengeler Verlag. „factum“, das sich selbst als „Magazin zum Verständnis unserer Zeit“ versteht, ist ein zeitkritisches, prochristliches Magazin. Aufgegliedert in die großen Bereiche MENSCH (Gesellschaft, Ethik, Politik, Geschichte, Aktualität), NATUR (Evolutionskritik, faszinierende Schöpfung, Neues aus der Forschung) und GLAUBE (biblische Archäologie, Theologie, Philosophie, Bibel). Die Autoren schreiben darüber, was ihnen unter den Nägeln brennt. Kompetent, engagiert und am Puls der Zeit. „factum“ steht ein für das Evangelium von Jesus Christus und die Wahrhaftigkeit der Bibel, mit Niveau und Prägnanz. „factum“ heißt: Kommentare, Berichte, Hintergrund zum Zeitgeschehen. Für alle, die mehr wissen, intelligent lesen und tiefer glauben wollen.

Der Schwengeler Verlag gibt außerdem die Zeitschrift „ethos“ heraus. „ethos“ bezeichnet sich als „das christliche Magazin für alle“. Es ist für jedes Alter geeignet. Die Autorinnen und Autoren berichten vielfältig, bunt und aktuell. Interviews, Reportagen, persönliche Berichte und geistliche Impulse finden Sie in ethos genauso wie Rätsel, Poster und Aktivseiten für Kids und Teens. Die stilvolle Gestaltung und Bilder von hohem Niveau gehören genauso zu „ethos“ wie die Botschaft des Evangeliums und die Ethik der Bibel. Schön aufgemacht, voller Leben und konsequent bibeltreu wird „ethos“ seit über 30 Jahren in vielen Familien in der Schweiz, Deutschland, Österreich und vielen anderen Ländern der Erde jeden Monat mit Spannung erwartet. „ethos“ ist kein Magazin für christliche Spezialisten, sondern für Menschen, die Gott suchen und solche, die ihren Glauben mutig leben und dem Nächsten bezeugen wollen.

Empfehlenswert sind weiterhin die Zeitschrift „Mitternachtsruf“, welche vom gleichnamigen Missionswerk herausgegeben wird, sowie dessen Nachrichten aus Israel. Der Mitternachtsruf ist ein freies evangelisches Missionswerk mit dem Ziel, die Menschen auf Jesus Christus, Seine frohe Botschaft und Seine Rückkehr auf diese Erde hinzuweisen. Dessen Name leitet sich ab aus Matthäus 25,6, wo Jesus in Bezug auf Seine Wiederkunft sagt: «Um Mitternacht aber erhob sich lautes Rufen: Siehe, der Bräutigam kommt! Geht hinaus, ihm entgegen!»

Schließlich möchte ich noch die Internetpräsenz von „Gemeindenetzwerk“ besonders empfehlen, das als Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes unter den Rubriken „Allgemein“, „Buchempfehlungen“, „Christentum weltweit“, „Demographie“, „Ehe und Familie“, „Gemeinde“, „Gesellschaft / Politik“, „Interview“, „Israel“, „Kirche“, „Kirchengeschichte“, „Lebensrecht“, „Medizinische Ethik“, „Mission“, „Predigten / Andachten“, „Pressemeldungen“, „Rezensionen“, „Schöpfung / Evolution“, „Seelsorge / Lebenshilfe“, „Sexualethik“, „Texte ohne Zustimmung des GNW“, „Theologie“, „Weltreligionen“ und „Wirtschaftsethik“ beinahe täglich wechselnd wertvolle Beiträge liefert.

Gott und Deutschland

Es gibt ein Buch „Gott und Deutschland“ von Martin Baron. Es ist erschienen in „Gottes-Haus“ (www.gottes-haus.de), einem „Ermutigungsdienst“ (1. Auflage 2015; ISBN: 978-3-943033-10-6). Der Autor möchte dieses „sehr persönliche Buch über die Situation der Christenheit in Deutschland“ an Menschen weitergeben, die sich nach einer neuen großen Bewegung Gottes in der deutschsprachigen Welt sehnen, sich danach ausstrecken und dafür beten. „Wenn du dazu gehörst, wirst du auf eine Reise eingeladen, die dir erklärt, warum die Situation der Christenheit in Deutschland so ist, wie sie derzeit ist … und warum sie sich schon bald umfassend und dramatisch verändern wird.“ Das Buch besteht aus zwei Teilen: Teil 1 – Ein Land wir kein zweites; Teil 2 – Was Gott uns verheißt … Der zweite Teil umfasst sieben Kapitel: 1. Worte für Deutschland; 2. Aufgestaute Gebetserhörungen; 3. Ein geistlicher Tsunami; 4. Millionen werden das Heil Gottes sehen; 5. Himmelstor; 6. Offene Tore und 7. Was für ein Vorrecht, in dieser Zeit zu leben.

Das Buch ist für Leute, die sich nicht regelmäßig mit außerbiblischer Prophetie befassen, nur schwer verständlich und nachvollziehbar. Es beinhaltet Eindrücke des Autors oder die von anderen Personen sowie eine Vielzahl „prophetischer Reden“. Diese sind allerdings anhand der Bibel nicht nachprüfbar (vgl. 1. Thessalonicher 5,21). Diese Stelle folgt zwar unmittelbar auf die Aufforderung des 1. Thessalonicher-Briefes, den Geist nicht zu dämpfen und die Weissagung nicht zu verachten (1. Thess. 5,19.20), doch ist es nicht möglich, wie die Beröer in der Schrift zu forschen, ob es sich so verhielte (Apostelgeschichte 17,11). Im Vorwort wird bereits Amos 3,7-8 zitiert, wonach Gott nichts tue, er offenbare denn seinen Ratschluss den Propheten, seinen Knechten. Eindeutige, konkrete Aussagen für Deutschland sucht man – wohl im Hinblick auf 5. Mose 18,20-22 – jedoch vergebens. Es werden sehr viele Bibelstellen zitiert, deren Deutung im jeweiligen Kontext bleibt aber meist dem Leser überlassen. Diese hängt meist von der Intention, dem „Bauchgefühl“ des Lesers ab, der jedoch durchweg etwas Großartiges, Gewaltiges, Gutes für Deutschland erwarten sollte.

Auf die Problematik von Prophetie in der heutigen Zeit gehe ich hier nicht näher ein, verweise jedoch auf den Hebräerbrief: “Nachdem Gott in vergangenen Zeiten vielfältig und auf vielerlei Weise zu den Vätern geredet hat durch die Propheten, hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn“ (Hebräer 1,1.2). Auch wenn ich mir eine positive Entwicklung, vielleicht sogar noch einmal eine gewaltige Erweckung für Deutschland wünschte, sind diesbezügliche Anzeichen in unserem Land nicht zu finden. Das Gegenteil erscheint mir eher der Fall zu sein.

Was ist Wahrheit?

Fragen die Leute eigentlich noch nach einer allgemein gültigen Wahrheit, wo diese in der Postmoderne doch als abgeschafft gilt und nur noch subjektiv verstanden wird („meine Wahrheit – deine Wahrheit“)? Macht die Wahrheitsfrage in einer Zeit, in der alles akzeptiert werden soll, alles gleich gültig ist, überhaupt noch Sinn? Es herrscht derzeit große Aufregung wegen sogenannter „Fake News“ oder den pauschalierten Vorwurf an die Medien als „Lügenpresse“. Aber ist das wirklich etwas Neues und nicht vielleicht sogar ein ganz alter Hut?

Schon der römische Gewaltherrscher und Opportunist Pilatus sagte frech zu dem, dem alle Macht gegeben ist, der die Wahrheit selber ist: „Was ist Wahrheit?“ (Joh. 18,38). Wer soll darüber befinden, was wahr ist? Die Philosophen? Die (sozialen) Medien? Der Staat?

Irrungen und Wirrungen

Heute werden ja viele Begriffe bewusst durcheinander gebracht, um Verwirrung zu stiften oder auszugrenzen. Man redet von Toleranz, meint aber Akzeptanz. Man fordert Nächstenliebe, vergisst aber dabei deren Grundlage, die Liebe zu Gott. Ein „lieber Gott“ fordert nichts und lässt alles zu. Der Hinweis auf Gottesfurcht und Gebote wird als „gesetzlich“ abgetan. Wer dies dennoch tut und auf Sünde hinweist, wird als lieblos, diskriminierend oder gar als „Hassredner“ verunglimpft. Solche Christen leiden angeblich an einer Krankheit („Homophobie“, „Islamophobie“), sind unverbesserlich und müssen bestraft werden. Die vom „Mainstream“ geforderte „Political Correctness“ wird unweigerlich in George Orwell’s „Neusprech“ münden, einer tyrannischen Meinungsdiktatur – dem Ende von Glaubens-, Meinungs- und Gewissensfreiheit.

Im Hinblick auf die Umdeutung aller Werte, einem mittlerweile völlig verdrehten "Toleranz"-Begriff, der nichts anderes besagt, als gleichgültig alles gleich gültig sein zu lassen, muss auch einem überzeugten Demokraten, dessen Fundament neben unserer "alten" Grundordnung vor allen Dingen Gottes Wort, die Bibel ist, die derzeitige Entwicklung nachdenklich stimmen. Hierzu zitiere ich aus dem Heft des Missionswerkes "Mitternachtsruf" (Januar 2013): "Leiden können auch auf uns zukommen, wenn wir uns bewähren wollen: Wenn wir zum Beispiel argumentieren, dass Homosexualität etwas Widernatürliches und Perverses ist (man beachte nur die menschliche Anatomie). Oder wenn, wie geplant, Abtreibung zu einem Menschenrecht deklariert wird. Oder wenn absolute religiöse Toleranz eingefordert wird. Dann werden echte Christen als vermeintliche Feinde der Demokratie und Menschenrechte und als sogenannte "Hassprediger" geradezu kriminalisiert. - Demokratie ohne Gottesfurcht mündet in Anarchie und Antichristentum."

Vater der Lüge

Man muss schon weiter zurückgehen, um erkennen zu können, dass da ein Lügner und Menschenmörder von Anfang an mächtig gewirkt hat. Einer, der nicht in der Wahrheit steht, weil Wahrheit nicht in ihm ist (Joh. 8,44). Der Streit um die Wahrheit entsprang einer sehr alten Debatte. Sie begann mit den Worten: „Ja, sollte Gott gesagt haben …?“ (1. Mose 3,1) und sie erschütterte das Urvertrauen des Menschen zu seinem Schöpfer. Die Freiheit, die Gott dem Menschen zu einer Ablehnung Seines guten Weges und in der Ablehnung Seiner selbst gab, war kein Fehler oder ein Versehen, sondern eine bewusste Entscheidung eines liebenden Gottes. Liebe kennt keinen Zwang, ein liebender Gott trägt auch das Risiko abgelehnt zu werden.

Ein gerechter Gott, der der Ursprung von allem ist, dem alle Ehre gebührt, kann allerdings diese Abweichung (= Sünde oder Zielverfehlung) mit allen einhergehenden Folgen nicht einfach übergehen. Er muss die Ungehorsamen die Folgen tragen lassen: „Der Sold der Sünde ist der Tod;“ (Röm. 6,23). Ein heiliger Gott hat auch keine Gemeinschaft mit Sünde oder mit den Sündern. Die Menschen wären demzufolge auf ewig von Ihm getrennt, das heißt verloren. Nur die Liebe Gottes zu uns Menschen ist der Grund, weshalb er Seinen Sohn unsere Schuld hat tragen lassen: „die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserm Herrn.“ (gleicher Vers). Diese Stelle kann ebenso, wie einer der bekanntesten Verse der Bibel (Joh. 3,16) als Evangelium in Kurzform bezeichnet werden: „Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“

Verantwortung vor Gott und den Menschen

Was machen wir eigentlich mit dieser Freiheit in unserem Land? Deutschland hat zwei Weltkriege angezettelt und mit verschuldet. Es hat im Holocaust etwa 6 Millionen europäische Juden ermordet und dadurch Gottes auserwähltes Volk, Seinen Augapfel angetastet (Sach. 2,12). Unser Land lag daraufhin am Boden und hat Strafe erlitten. Doch Gott war gnädig. Er ließ dieses Land zu neuer Blüte erstehen. Sind wir dafür dankbar? Die Urheber des Grundgesetzes vom 23.05.1949 schrieben noch voller Scham die „Verantwortung vor Gott und den Menschen“ in die Präambel. Weitaus deutlicher ist die Formulierung in der Präambel der Verfassung des Freistaates Bayern vom 02.12.1946: „Angesichts des Trümmerfeldes, zu dem eine Staats- und Gesellschaftsordnung ohne Gott, ohne Gewissen und ohne Achtung vor der Würde des Menschen die Überlebenden des zweiten Weltkrieges geführt hat, …“

Diktat des Zeitgeistes

Wie ist das heute? Welche Themen beherrschen heute unsere „Leitmedien“? Eine Homolobby, die in einer Partei, deren Gründer teilweise in pädophile Neigungen verstrickt waren einen willigen Partner gefunden hat, forderte unverhohlen eine „Ehe für alle“. In seiner 244. Sitzung am Freitag, 30.06.2017, stimmte der Deutsche Bundestag dieser Forderung schließlich mit großer Mehrheit zu. Von den 630 Mitgliedern gaben 623 Abgeordnete ihre Stimme ab. Bei 4 Enthaltungen stimmten 393 Abgeordnete mit „ja“ (davon 75 Mitglieder der CDU/CSU; SPD, Linke und Grüne votierten geschlossen mit „ja“) und 226 Abgeordnete mit „nein“.

Menschen sollen sich lieben und auch füreinander einstehen. Das Geschlecht spielt dabei keine Rolle. Dafür bedarf es aber keiner Umdeutung des Begriffs der „Ehe“. Die Ehe ist eine Erfindung Gottes, nicht des Staates. Dies ist der Rahmen, in dem nach Gottes Ordnung eine sexuelle Vereinigung stattfinden darf, und zwar ausschließlich zwischen Mann und Frau. Alles andere nennt er Unzucht und Hurerei.

Homophobie

Nicht die Liebe zwischen Mann und Mann oder von Frau zu Frau ist vor ihm ein Gräuel und Sünde, sondern deren geschlechtliche Vereinigung. Die derzeitige Entwicklung war absehbar und ist in Kapitel 1 des Römerbriefes längst vorhergesagt. Statt dass sich Politiker auf ihre „Verantwortung vor Gott und den Menschen“ besinnen, glauben sie der Lüge und nicht der frei machenden Wahrheit. Kirchenobere blasen teils ins gleiche Horn und rechtfertigen dies noch mit „christlicher Lehre“. Dies ist bereits Teil des Gerichts Gottes. „Der HERR löst die Gebundenen und macht die Blinden sehend; aber die Gottlosen lässt er verkehrte Wege gehen.“

Bin ich demnach homophob? Dieser Vorwurf trifft alle, die sich - politisch unkorrekt und unerwünscht - an Gottes Wort statt am Zeitgeist orientieren. Wenn es bei homosexueller Liebe nur um moralische Dinge oder um Frömmigkeit ginge, wäre es ja halb so schlimm. Tatsächlich handelt es sich aber um eine Abkehr von Gottes guter Ordnung und seinen Geboten, die diesbezüglich im Alten wie auch im Neuen Testament durchgängig beschrieben sind. Es ist eine ernsthafte Beziehungsstörung und ein elementarer Riss durch das, was einmal untrennbar zusammengehörte: Gott und Mensch. Die Bibel nennt das Sünde. Nicht Paulus’ Rollenverständnis, sondern Gott selbst ist aus der Mode gekommen. In der Präambel unseres Grundgesetzes wurde ganz bewusst auf unsere Verantwortung vor Gott hingewiesen. Gemeint war damals ohne jeden Zweifel der Gott der Bibel und nicht irgendein Allerweltsgötze der übrigen Religionen.

Als Christen glauben wir, dass geschlechtliche Gemeinschaft ausschließlich in die Ehe gehört, dass Homosexualität Sünde ist. Wer das heute noch sagt, gilt als engherzig, lieblos und intolerant. Die neue Toleranz fordert, dass alle jede Form von Sexualität akzeptieren müssen: Mit Angehörigen des gleichen Geschlechts, mit der Ehefrau des Nachbarn, mit Tieren. Dies sei richtig und gut für den, der es richtig und gut findet. Aktuell werden auch Sex innerhalb der Familie und Sex auf Krankenschein diskutiert. Wir lehnen sündiges Verhalten ab, aber es ist nicht unsere Aufgabe, Menschen, die in Hurerei leben, zu richten. Anders ist es in der Gemeinde: Dort können wir Hurerei nicht dulden. Die aber "draußen" sind, die richtet Gott.

Das Geschrei der Lobbyisten und der ihnen folgenden Politiker und Mainstream-Medien sorgt leider dafür, dass viele in ihrem falschen Weg bestärkt werden und in Ewigkeit verloren gehen. Gott hat seinen Willen und seinen Ratschluss in seinem Wort verkündigt. Dies ist heute für alle Welt zugänglich. Wer seinen „intoleranten“ Erlösungsweg allein über Jesus Christus und die Einhaltung seiner Gebote ablehnt, kann Ihn dann für alle Ewigkeit der Diskriminierung bezichtigen (was allerdings nicht der Fall sein wird, da dann alle Jesus als Herrn bekennen werden).

Es gibt vereinzelt freilich den Hang und Drang zu gleichgeschlechtlicher Liebe. Das ist aber kein Massenphänomen, wie man uns glauben machen will. Diesen Menschen gilt wie allen Sündern - wie auch uns - die Liebe Gottes und mit dieser Liebe sollten wir Christen ihnen auch begegnen. Doch ist klar, dass dieser Drang nicht zu sexueller Vereinigung gleicher Geschlechter führen darf. Dies ist dann die Sünde, die Gott ein Gräuel ist. Homoliebe ist nach vielen Studien kein angeborenes unabänderliches Schicksal, sondern häufig ein durch pubertäre Fehlprägung erworbenes Verhalten. Befreiung hiervon ist möglich, trotz Behauptung des Gegenteils. Wir sollten diesen Menschen helfen, in der Kraft Jesu Christi ein Leben nach dem Willen Gottes zu führen. Wenn wir Sünder in ihrem falschen Weg bestärken ("und das ist gut so"), dann ist das lieblos und wir machen uns mitschuldig, wenn sie dereinst verloren gehen. Zeigen wir ihnen Gottes Liebe und begegnen wir ihnen mit Respekt und achten sie als Menschen, die sich nach Liebe, Geborgenheit und Erlösung sehnen. Als Menschen, die innerlich oft zerrissen, manchmal verzweifelt sind und häufig nur Ablehnung erfahren – auch von Christen. Doch bezeugen wir unsere Liebe immer auch dadurch, dass wir ihnen einen Ausweg zeigen und alles daran setzten, sie für unseren Herrn Jesus zu gewinnen. Dies ist das genaue Gegenteil des von der Homolobby erfundenen Begriffs der „Homophobie“.

Abtreibung als Menschenrecht

Auch wer Abtreibung verurteilt, gilt in den Augen der meisten Zeitgenossen als frauen- und menschenfeindlich und damit als potentiell gemeingefährlich. Die Tötung ungeborener Kinder, ohne dass Leben oder Gesundheit von Mutter oder Kind betroffen wäre (Fristenlösung), ist zum Normalfall in Deutschland geworden. In Deutschland ist in Vergessenheit geraten, dass Abtreibungen rechtswidrig sind! Der Embryo im Mutterleib hat ein von der Mutter unabhängiges Recht auf Leben. Regelmäßig wird gegen dieses Grundrecht verstoßen: denn jährlich werden über 100.000 Kinder im Mutterleib getötet – obwohl eine Abtreibung nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 28.05.1993 „für die ganze Dauer der Schwangerschaft grundsätzlich als Unrecht angesehen werden“ muss. Diese Tatsache ist kaum noch bekannt oder wird nicht ernst genommen. Dieser Kindermord – wie in den Tagen des Herodes – wird schon bald Gottes Gericht nach sich ziehen.

Die Vorsitzende der Partei „Die Linke“, die sich einerseits für die Kampagne „Menschen vor Profite – Pflegenotstand stoppen!“ stark macht und Flüchtlinge willkommen heißt, setzt sich zugleich vehement „für das „Recht“ von Frauen auf Abtreibung in Deutschland und Europa“ und „gegen die konservativ-reaktionäre Familienideologie“ ein. Politisch korrekt wäre heute vielleicht folgender Slogan anzusehen: „Refugees: Welcome – Babies: Dead not Alive“. Auf der Internetseite ihrer Partei hat sie dazu aufgerufen, den „Marsch für das Leben“ zu blockieren: „Auch in Deutschland gehen vermehrt religiöse Fundamentalistinnen und Fundamentalisten und Abtreibungsgegnerinnen und Abtreibungsgegner auf die Straße, die die sexuelle Selbstbestimmung der Frau in Frage stellen.“ (abgerufen am 19.05.2017 unter: https://www.die-linke.de/nc/die-linke/nachrichten/detail/artikel/marsch-fuer-das-leben-blockieren-paragraph-218-abschaffen/, Katja Kipping am 29.06.2015,). Offensichtlich sind dieser Artikel 5 (Meinungsfreiheit) und Artikel 8 (Versammlungsfreiheit) nicht bekannt. Diese Artikel gelten eben nicht nur für linke, sondern auch für christliche Positionen. Die im Bundestag vertretene Partei „Die Linke“ stachelt einen radikal-staatsfeindlichen Mob dazu auf, Christen daran zu hindern, ihre Grundrechte ungestört auszuüben und im stillen Protest an den hunderttausendfachen Mord an ungeborenen Kindern zu erinnern. Das ist ein Skandal, und es ist ebenso skandalös, dass weder Politiker noch Kirchenvertreter dies zur Sprache bringen und anprangern. Wir brauchen eine Gesellschaft, die sich schützend vor das Leben des ungeborenen Kindes im Mutterleib und vor das Leben der Alten und Schwachen am Lebensende stellt. Wir brauchen eine Willkommenskultur für das Leben.

Organspende

Aber auch für die Alten sehe ich nichts Gutes in diesem Land auf sie zukommen. Bereits der „Generationenvertrag“, wonach die Rentner und Pensionäre im Alter „von den Steuern und Beiträgen der Jungen leben“ müssen, ist eine Verdrehung der Tatsachen und eine Zumutung für diejenigen, die während des Arbeitslebens Beiträge entrichtet haben oder deren Dienstherr die ersparten Leistungen für die Versorung zurücklegen müsste. Sowohl das Rentenbeitrags- als auch das Versorgungssystem hätte für die jeweilige Gruppen ausgereicht, würden daraus nicht ständig Gelder für Nichteinzahler entnommen oder hätte man Rücklagen gebildet, statt das Geld zu verschleudern. Das Problem der Altersfinanzierung wird früher oder später wohl dazu führen, den Leuten, die „nur noch Geld kosten und für Alle eine Belastung sind“, ein vorzeitiges „freiwilliges“ Ableben zu empfehlen. Aus sozialer Verantwortung für das Gemeinwesen. Wer wollte sich hier noch seiner Verantwortung entziehen, wenn er sich selbst als Belastung sieht, weil man ihm dies ständig eintrichtert, und wenn er nur noch mit Schmerzen durch den Tag kommt. Die Pille dafür gibt es dann sicherlich kostenlos. Die Diskussion über die rechtlichen Grenzen und Grauzonen zwischen Suizid, Beihilfe hierzu, Tötung auf Verlangen und dem, was derzeit (noch) undenkbar ist, hat gerade erst begonnen.

Zunächst geht es (noch ganz harmlos?) nur um die Verantwortung derjenigen, die sich noch nicht für eine Organspende entscheiden wollen. Jeder Bürger soll schließlich Organe spenden („Main-Post“ vom 27.08.2018). Eine junge Journalistin meint „Unsere Ignoranz darf kein Todesurteil sein – Politiker überlegen, das System der Organspende umzukehren. Das ist auch dringend notwendig.“ (Leitartikel in der „Main-Post“ vom 29.08.2018). Vergessen wird dabei aber, dass die Menschwürde unantastbar ist (Artikel 1 des Grundgesetzes) und zwar über den Tod hinaus. Ich müsste also eine ausdrückliche Erklärung abgeben, dass ich mit einer Organentnahme nicht einverstanden bin, um zu erreichen, dass meine Menschenwürde, die mir das Grundgesetz garantiert, auch nach meinem Tod respektiert wird! Menschen, die keinen Gott kennen und die meinen, es gäbe nur dieses eine Leben, haben keine Probleme damit, unerwünschtes Leben auszurotten und zugleich Leben erhalten zu wollen. Wie Karl-Heinz Vanheiden in seiner Bibelarbeit zu „Gottes Freudenbotschaft und sein Zorn“ treffend erkannt hat: Die Menschen, die sich von Gott abwenden, haben keine Achtung mehr vor dem Leben.

Der „Hirntod“ ist eine medizinisch-juristische Fiktion, eine Erfindung, die es rechtfertigen soll, einem Sterbenden, jedoch noch Lebenden, Organe zu entnehmen. Auch wenn die Spender dies in bester Absicht tun, auch wenn viele Helfer mit Engagement dabei sind: Leider ist Organspende auch ein großes Geschäft und für die Empfänger meist mit der lebenslangen Einnahme teurer Medikamente verbunden (Abstoßreaktion). Manche fürchten den Tod, Andere nicht. Das Sterben fürchten fast alle. Das ist mit Ängsten und Schmerzen verbunden. Ein Sterbender hat noch Gefühle, ebenso wie ein Fötus im Mutterleib. Jeder Mensch sollte das Recht haben, in Ruhe und Frieden zu sterben. Man soll und darf Schmerzen und Ängste durch Medikamentengabe lindern. Aber ein „Ausweiden“ verbietet sich, wenn der Betreffende dem nicht zu Lebzeiten und bei geistiger Klarheit ausdrücklich zugestimmt hat. Sich eine Einwilligung erst kurz vor Beginn des Sterbeprozesses zu erschleichen, käme dem Ausnutzen einer Notlage gleich.

Ich sage hier überhaupt nichts gegen eine Organspende, wenn diese nach der bisherigen Zustimmungslösung erfolgt. Aber ich verurteile ausdrücklich die Art und Weise, wie man dies jetzt durchsetzen will. Der moralisierend aufgebaute Druck ist würdelos und respektlos gegenüber allen Menschen, auch gegenüber den potentiellen Empfängern. Kein Mensch, auch kein Christ, muss sich dafür rechtfertigen oder gar schämen, wenn er keine Organe spenden will. Wer möchte, kann außer Organen auch Blut spenden oder Stammzellen oder vielleicht Geld. Vielleicht aber weder Gut noch Geld (vgl. Apostelgeschichte 3,6). Man muss auch nicht mit Nächstenliebe daher kommen (hierzu wurde unter „Irrungen und Wirrungen“ bereits das Nötige gesagt). Das Wichtigste bleibt die Verkündigung des Evangeliums, um Menschen für die Ewigkeit zu retten, 35 Denn wer sein Leben retten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen und um des Evangeliums willen, der wird es retten. 36 Denn was wird es einem Menschen helfen, wenn er die ganze Welt gewinnt und sein Leben verliert? 37 Oder was kann ein Mensch als Lösegeld für sein Leben geben? (Markus 8,35-37). (Den Gedanken der „Liebe“ greife ich unter „Gott keine Rechenschaft schuldig“ noch einmal auf.) Freilich wird die Liebe nicht nur in guten Worten, sondern auch in guten Werken tätig. Hilfe leisten und Not lindern gehören selbstverständlich dazu. Nicht jedoch, Körperteile herzugeben, ohne jede Chance, mit dem Empfänger auch über den Glauben ins Gespräch zu kommen.

Wer mit gespendeten Organe noch eine kleine Zeit leben darf, wird irgendwann dennoch sterben. Wehe ihm, wenn er diesen Aufschub nicht genutzt hat, um mit Gott ins Reine zu kommen. Und schließlich: Unser aller Leben ist in Gottes Hand. Wir dürfen von Ärzten und Heilberufsangehörigen Hilfe annehmen, die Vorzüge unserer Medizin nutzen. Aber wir müssen erkennen, dass wir weder Schöpfer noch Erhalter des Lebens sind. Wer keine Organe spenden will, sollte selbständlich auch keine fremden Organe empfangen.

Gender Mainstreaming

Eine ideologische Bewegung („Genderismus“), die aus dem Anspruch erwuchs, die seit Jahrhunderten geltende Wertordnung mit ihren sittlichen und rechtlichen Normen den heutigen Verhältnissen und dem Verhalten des heutigen Menschen anzupassen, macht sich daran, das Elternrecht auf Erziehung sowie zugleich die Eltern (sprachlich) ganz abzuschaffen und unseren Kinder mittels geiler „Pädagogen“ den richtigen Umgang mit Sex zu lehren und praktisch zu lernen.

Mann, Frau, Divers

Das Bundeskabinett hat im August 2018 einen Gesetzentwurf beschlossen, dass im Geburtenregister künftig der Eintrag einer dritten Geschlechtsoption möglich sein soll. Wohlgemerkt – eine dritte Option, nicht ein drittes Geschlecht. Wieviele Geschlechter es künftig geben wird, weiß niemand. Aber man will die Geschlechter ohnehin abschaffen. Neben „männlich“ und „weiblich“ ist danach auch der Eintrag „divers“ vorgesehen. Damit will man eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 2017 umsetzen, wonach die geltende Regelung als Verstoß gegen das Persönlichkeitsrecht und Diskriminierungsverbot gewertet wurde. Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) sagte dazu: „Es ist überfällig, dass wir das Personenstandsgesetz jetzt endlich modernisieren.“ Mit dem zusätzlichen Eintrag „divers“ werde Menschen, die sich nicht einem Geschlecht zugehörig fühlen, ein Stück Würde und positive Identität gegeben. Vielleicht ist Ihnen schon aufgefallen, dass in Stellenanzeigen jetzt für Mitarbeiter mit „m/w/d“ geworben wird.

Nach 1. Mose 1,27 schuf Gott den Menschen in seinem Bild, im Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie. Das will man heute einfach nicht mehr glauben. Erneut wird hier Gottes Gericht deutlich sichtbar: „Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden“ (Römer 1,22).

Kreuz oder Rückgrat

Ja und dann immer wieder die leidige Debatte um das Kreuz. Ob in Gerichtssälen oder in Amtsstuben. Schließlich sollen durch das Zeigen des Kreuzes alle anderen Religionen diskriminiert werden. Dies soll insbesondere für die vielen in Deutschland lebenden Muslime gelten. Hierzu passt ebenso die Frage, ob der Islam zu Deutschland gehört.

Man braucht sicher kein Kreuz, um Christ zu sein. Hierzu braucht man eher Rückgrat. Kreuz und Glaube taugen nicht für eine politische Diskussion. Christ ist man dann, wenn man Jesus hat. „Und das ist das Zeugnis, dass uns Gott das ewige Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohn. Wer den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht.“ (1. Joh. 5,11.12).

Menschen sind vergesslich. Deshalb brauchen sie Erinnerung. Erinnerung daran, welche Folgen ihre Gesinnung und die daraus geleiteten Taten haben. Weihnachten erinnert daran, dass Gott Mensch wurde. Das Kreuz erinnert, dass wir durch Christi Tod erlöst sind. Das muss man nicht glauben, aber als Bestandteil unserer Kultur so stehen und sehen lassen. Der Begriff „Gott“ stört die Gottlosigkeit der Gesellschaft. Stärker noch als dieser religionsneutrale Begriff provozieren der Name Jesus und das Kreuz. Gipfelkreuze werden zerstört, jetzt will man sie aus öffentlichen Räumen verbannen. Schon bald auch aus Friedhöfen? Mit der Abkehr von Gott, für die beispielhaft auch die Einführung der „Ehe für alle“ steht, verliert Europa seinen Halt. Deutschland: ein Land ohne Halt und ohne Orientierung. Die Decke unserer Zivilisation ist dünn, der Rückfall in die Barbarei eine latente Gefahr jeder Gesellschaft. Was Europa geworden ist, ist es in jahrhundertelanger Entwicklung unter dem Kreuz geworden. Es wäre geradezu naiv zu meinen, wir könnten uns vom Christentum, dem Fundament unserer Werteordnung, lossagen, ohne dass dies langfristig empfindliche Konsequenzen für das Sozialverhalten und unsere gesellschaftliche und politische Ordnung hätte. Was kommt als Nächstes? Vielleicht die Einführung der Scharia?

Islam in Deutschland

Der Islam ist in Deutschland angekommen, aber er gehört nicht zu Deutschland. Wer dies will, der will eine andere Republik. Natürlich gibt es hier mehrheitlich friedliche Muslime. Wer sich an unsere Grundordnung hält, soll nicht ausgegrenzt werden. Doch der Islam fordert Unterwerfung. Es ist absurd, darin eine friedliche Religion sehen zu wollen, wozu man nur durch Naivität, Blindheit oder Verdrehungen gelangen kann. Es gibt keine Religionsfreiheit in vom Islam beherrschten Ländern. Besonders unsere Glaubensgeschwister werden dort verfolgt. Der Islam beansprucht die Herrschaft über den Staat und die gesamte Rechtsordnung. Damit steht er unserer freiheitlichen demokratischen Rechtsordnung vollkommen entgegen. Die Lehren (Islam oder Evangelium) kann man vergleichen. Freilich haben auch „Scheinchristen“ viel Leid und Streit verursacht (Kreuzzüge, Religionskriege). Doch Christus lehrte und lebte anders. Der Erlöser Jesus bietet Befreiung und Versöhnung mit Gott für Alle an. Mission ist das zentralste Wesensmerkmal christlicher Existenz. Die auch vom Terror des Islam geflüchteten Muslime brauchen das Evangelium als eine von Angst befreiende Kraft nötiger als alles andere. Doch eine laue und feige Christenheit verspielt im Land der Reformation derzeit Gottes Gnade für die dem Terror entkommenen Flüchtlinge, passt sich dem Zeitgeist an und verkündet diese Frohbotschaft nicht mehr.

Gott keine Rechenschaft schuldig

Nicht nur die AfD, sondern alle Parteien haben ein grundsätzliches Problem mit unserer verfassungsgemäßen Ordnung. Wenn sie das Grundgesetz ernst nähmen, würden sie erkennen, dass massenhafte Abtreibung unvereinbar ist mit Menschenwürde und Schutz des Lebens, dass Homo-„Ehe“, verdrehte Sexualerziehung, ein durch ideologisch verbogene männerhassende Femifaschistinnen hervorgebrachter Genderismus unvereinbar ist mit dem Schutz von Ehe und Familie. Parteien und handelnde Staatsorgane würden sich erinnern an die „Verantwortung vor Gott und den Menschen“, was Leitbild und Auftrag unserer Verfassung ist. Verkorkste Gesellschaftsveränderer müssten sich eine andere Spielwiese suchen.

Die Ursachen unserer Misere sind bekannt: Der von Gott gelöste Mensch will sich vor seinem Schöpfer nicht mehr rechtfertigen müssen. Daher ist der von der Verfassung vorgegebene Grundkonsens so angefochten. Darum wird der Wille des Verfassungsgebers verdreht und teilweise in sein Gegenteil verkehrt. Wie es im Grußwort der Zeitschrift „Mitternachtsruf“ (Mai 2017) heißt, ist es ist ein Zeichen des Gerichts, wenn Gott eine Gesellschaft dahingibt, „den natürlichen Verkehr“ zu vertauschen mit dem „widernatürlichen“. Das tut weh und das liest der moderne Mensch verständlicherweise nicht gerne. Und ja, es stimmt ohne Frage: Jeder einzelne Mensch ist von Gott geliebt und gemeint – für jeden ist Christus ans Kreuz gegangen, ob er nun schwul, lesbisch oder etwas dazwischen sein möchte. Keine Sünde oder Verirrung ist zu groß für die Vergebung. Gott sucht Sünder. Aber das Ausmaß der Verdorbenheit ähnelt denen, in den Tagen vor der Flut. Die ganze Gesellschaft war von Sex durchzogen, und die Menschen mussten ständig daran denken (1. Mose 6,5). Es diktierte ihr Handeln und beherrschte ihre Beziehungen. Es war der Soundtrack ihres von Sünde erfüllten Lebens (Artikel „Steht die Apokalypse kurz bevor?“, ebenda). In unserem freiheitlichen Rechtsstaat soll niemand wegen seiner sexuellen Vorlieben gesteinigt oder ausgepeitscht werden. Eine Bestrafung wegen Vergewaltigung ist etwas anderes. Jesus hat zu denjenigen gesagt, die sich auf das mosaische Gesetz beriefen und die Ehebrecherin steinigen wollten: „Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie!“ (Joh. 8,7). Auch verurteilte er sie nicht, aber er gebot ihr zugleich: „Geh hin und sündige nicht mehr!“ (Joh. 8,11). Etwas anderes ist es jedoch, wenn der Staat einen solchen Wandel fördert. Er handelt verantwortungslos und somit entgegen dem Leitgedanken der Verfassung. Wenn Christen oder die Kirche dieses Verhalten in ihren Reihen dulden oder durch verbogene Exegese gar noch rechtfertigen, handeln sie lieblos und gegen Gottes ausdrückliches Gebot. Was ist das für eine „Liebe“, wenn man einen Menschen in sein Verderben rennen lässt, nur damit niemand Anstoß nimmt.

Alternative für Deutschland

Es ist mittlerweile unerträglich geworden, wie Gottes Gebote in unserem Land mit Füßen getreten werden, obwohl Parteien, Abgeordnete, Gerichte und Verwaltungsangehörige nach dem Leitbild des Grundgesetzes ihren Dienst „im Bewusstsein ihrer Verantwortung vor Gott und den Menschen“ zu verrichten hätten. Die Medien, die sich so gerne als „vierte Gewalt“ im Staate verstehen – was, nebenbei bemerkt, keine verfassungsmäßige Grundlage hat – tragen hierbei eine große Verantwortung und haben durch die Verbreitung gottloser Gedanken, Philosophien und Ideologien viel Schuld auf sich geladen. Die Verantwortlichen werden am Tag des Gerichts Rechenschaft geben müssen von jedem unnützen Wort, das sie geredet haben (Matthäus 12,36). Der vollkommene Niedergang unseres Landes, unserer Kultur, ja der gesamten westlichen „Scheinchristenheit“ erscheint unausweichlich. Das Verderben gewissermaßen alternativlos. Die Alternative für Deutschland ist jedoch nicht die gleichnamige Partei. Es gibt nur eine Alternative für Deutschland: Buße und Umkehr.

Jesus rettet – diese Wahrheit macht frei

Kein Christ, der ernsthaft Jesus nachfolgen will, kann ein Verharren in der Sünde gutheißen, egal ob es sich um Lüge, Betrug, Abtreibung, Ehebruch, praktizierte Homosexualität oder andere Formen von Unzucht handelt. Ohne eine Korrektur, Buße und Umkehr sowie Zuwendung zu seinem Sohn Jesus Christus wird der „liebe Gott“ niemanden retten. Christen, die der Inspiration, Wahrheit und Unfehlbarkeit der Heiligen Schrift glauben, müssen sich ihre Maßstäbe nicht von denen vorschreiben lassen, die nicht an Christus glauben als den Sohn Gottes und den Herrn seiner Kirche. Sie brauchen sich auch nicht sagen zu lassen, wie sie heute ihre Bibel auszulegen und dem Zeitgeist anzupassen haben.

Rettung gibt es nur für die Menschen, die sich auf das Friedens- und Liebesangebot Gottes in seinem Sohn Jesus Christus einlassen und dieses auch annehmen. Ungeachtet dessen, dass sich so viele Menschen von der Wahrheit abwenden (2. Tim. 4,4), einer Wahrheit, die sie frei macht, wenn sie diese erkennen (Joh. 8,32), eine Wahrheit durch die sie gerettet werden können (2. Thess. 2,10), versuche ich weiterhin, Menschen dahingehend zu beeinflussen, dass sie über diese Dinge nachdenken, dass sie erkennen, was im Leben zählt.


 

„Die Liebe freut sich nicht an der Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit“ (1. Korinther 13,6)


 

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Warum willst Du nicht glauben?
 

Du bist getauft und gehörst zu einer Kirche (katholisch, evangelisch, vielleicht freikirchlich?). Du magst es, zu bestimmten Zeiten den Gottesdienst zu besuchen (Hochzeit, Taufe, Weihnachten) und möchtest auch christlich beerdigt werden. Du bist für den Frieden und Gerechtigkeit, du „tust recht und scheust niemand“. Leben und leben lassen ist deine Devise und „jeder soll nach seiner Facon selig werden“. Aber so richtig glauben kannst du nicht, was in der Bibel steht, dort soll ja so manches gefälscht sein. Auch ist ja der Schöpfungsglaube total überholt, fundamentalistisch und nur etwas für Leute von vorgestern. Vielleicht taugt er eine gewisse Zeit für Kinder, die echte Naturwissenschaft noch nicht verstehen können.

Du nennst dich vielleicht sogar „Christ“, obwohl du die Schrift nicht kennst oder ihr nicht glaubst? Es gibt Leute (selbst in hohem kirchlichen Rang), die behaupten, dass Gott nicht darauf schaut, ob wir in die Kirche gehen oder regelmäßig beten. Es interessiere ihn auch nicht, ob wir Christ, Muslim oder Hindu sind. Ihn interessiere nur, ob wir den Hungrigen Nahrung geben, den Durstigen Wasser und den Nackten Kleidung. Dieses „soziale Evangelium“ liebt die Welt und ist derzeit sehr populär. Damit erhältst du ganz bestimmt Beifall. Aber vielleicht interessiert es dich doch, ob es ein „danach“ gibt, ob mit dem Tod doch nicht alles aus ist und wie es weitergeht.

Viele trauen sich nicht klar zu sagen, dass die Bibel wahr ist und somit alle anderen Religionen und Weltanschauungen falsch sind. Einige, die sich selbst als Christen bezeichnen, gehen sogar noch weiter und leugnen bewusst den Anspruch Jesu, der einzige Weg zu Gott zu sein. Die biblische Botschaft ist klar. Jesus sagte: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich“ (Joh. 14,6). Petrus verkündete einer feindlichen Zuhörerschaft: „Es ist in keinem anderen das Heil; denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden müssen“ (Apg. 4,12). Johannes schrieb: „Wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm“ (Joh. 3,36). Die Bibel betont immer wieder, dass Jesus Christus die einzige Hoffnung auf Heil für die Welt ist. „Denn einer ist Gott, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus“ (1. Tim. 2,5). Nur Christus kann von Sünde erlösen und deshalb kann nur er allein das Heil geben. „Und dies ist das Zeugnis: das Gott uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohn. Wer den Sohn hat, hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht“ (1. Joh. 5,11-12).

Viele Menschen, darunter Pfarrer und Theologen behaupten, man könne die Bibel nicht wörtlich nehmen, und vieles sei sogar verfälscht. Das aber sind Lügen von Menschen. Der Herr Jesus verwies immer wieder auf die Schrift, indem er sagte: „Es steht geschrieben ..“ (Mt. 4,4.7.10). Die am häufigsten gestellte Frage des Herrn Jesus war die nach Kenntnis der Schrift: „Habt ihr nicht gelesen ...?“ (Mt. 12,3.5; 19,4; 21,16.42; 22,31; Mk. 2,25; 12,10.26; Lk. 6,3; 10,26). Allein in seinem Brief an die Römer beruft sich Paulus 18-mal durch die Ausdrücke „wie geschrieben steht“, „denn es steht geschrieben“ und „die Schrift sagt“ auf das geschriebene Wort Gottes. Er zitiert das Alte Testament in diesem Brief insgesamt 50-mal und zieht es an anderer Stelle ebenfalls zur Widerlegung verschiedener Irrlehren heran. Jesus selbst sagte: „Ihr irrt, weil ihr die Schriften nicht kennt“ (Mt. 22,29).

Die Bibel ist absolut wahr, irrtumslos, widerspruchsfrei und von Gott eingehaucht: „Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit.“ (2. Tim. 3,16). „Denn es ist noch nie eine Weissagung aus menschlichem Willen hervorgebracht worden, sondern getrieben von dem heiligen Geist haben Menschen im Namen Gottes geredet.“ (2. Petr. 1,21). Das Wort Gottes wird so wie wir es heute immer noch haben, bewahrt bleiben und niemals vergehen (Mt. 5,18; 24,35).

Also, wenn du wirklich Christ sein willst, dann glaube Gottes Wort, der Bibel. Glaube an den Herrn Jesus, an sein Erlösungswerk am Kreuz. Bekenne ihm deine Schuld und deine vollkommene Hilflosigkeit, dich selbst gerecht vor Gott zu machen. Wenn du dies von ganzem Herzen tust, wirst du gerettet werden. Aber tu es bald, denn schon morgen kann es für dich zu spät sein. Denn es steht auch geschrieben „wie es den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht …“ (Hebr. 9,27). Die Bibel sagt auch ohne jeden Zweifel, dass jeder, der das Evangelium gehört hat, es aber ablehnt, für ewig verloren sein wird.

Frömmigkeit, Rechtschaffenheit, Kirchenzugehörigkeit, das Vertrauen auf eigene Werke, die Fürbitte von Maria oder irgendwelchen Heiligen, Taufe oder sonstige Sakramente („letzte Ölung“) retten nicht. Wer sagt, das Opfer Jesu genüge nicht, verschmäht sein kostbares vergossenes Blut und lehnt den Heilsplan Gottes ab.


 

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Ein anderes Evangelium
 

Man versucht heutzutage immer öfter, den Hauptaspekt unseres Daseins als Christen oder als Gemeinde, also unseren Auftrag, neu zu erklären und diesem eine andere Ausrichtung zu geben. Man möchte weg von dem ständigen Gerede von der Sorge um das Heil unserer nicht an Christus glaubenden Mitmenschen und sich mehr um eine Verbesserung unserer Welt im hier und jetzt kümmern. Man möchte gewissermaßen die Gesellschaft derart durchdringen oder transformieren, dass diese sich positiv verändert und wir dem Reich Gottes schon hier etwas näher sind. Es wird propagiert, dass wir selber es sind, die eine solche gesellschaftliche Umformung herbeiführen können, wozu uns natürlich der Heilige Geist zur Seite steht.

Ich stelle überhaupt nicht in Abrede, dass die Welt durch die Umsetzung der Leitbilder des Evangeliums einen wunderbaren Wandel erfahren hat. Ich zitiere hierzu aus dem Beitrag „Asche wärmt nicht“ von Thomas Lachenmaier, erschienen in „factum“ Nr. 2/2015, Seite 12:
„Die Offenbarung des Evangeliums war eine gigantische, welthistorische Befreiungsaktion. Durch Jesus wurden der Wille und das Bewusstsein des Einzelnen befreit. Man macht sich heute wahrscheinlich nur schwer eine Vorstellung darüber, wie sehr die antiken Gesellschaften davon geprägt waren, dass verschiedene Gruppen von Menschen unterschiedlichen Wert haben. Ein großer Teil der Bevölkerung war versklavt oder galt als minderwertig, weil der falschen Sippe oder auch nur dem falschen Geschlecht zugehörig.
Dieser fundamentale Wandel des Menschen- und Weltbildes hat den Gesellschaften, die danach gelebt haben, einen unermesslichen Segen beschert. Er hat das Zusammenleben zivilisiert, die Menschen aus Knechtschaft geholt und sie befreit zu guten Werken (vgl. Eph. 2,10). Das Bild des „christlichen Abendlandes“ meint idealerweise (in der Praxis sah es oft anders aus, man sollte mit dem Begriff keine Vergangenheit verklären) ein Gemeinwesen, dessen Eliten sich ein gewisses Maß an Ehrfurcht vor dem Schöpfer bewahrt haben und die ihre Pflichten in dem Bewusstsein tun, von Gottes Segen abhängig zu sein, „von Gottes Gnaden“ zu handeln (vgl. auch nachfolgenden Artikel „Grundordnung: Demokratie, Gerechtigkeit und Wahrheit“).
Wo dies geschieht, können souveräne Bürger ihren Willen frei artikulieren und zu einem guten Miteinander finden. Diese Freiheit setzt Innovationskräfte frei, ermöglicht Wohlstand und garantiert Menschenrechte. Alles, was uns heute lieb und teuer ist, entstand in Ländern, die sich an dem biblischen Leitbild orientierten. Der amerikanische Soziologe Prof. Alvin J. Schmidt, der am Illinois College lehrte, hat in einer umfangreichen Forschungsarbeit dargelegt, wie das Christentum der wissenschaftlichen Forschung den Weg ebnete, den Grundstein zur Bildung für breite Bevölkerungskreise frei machte, wie es das Frauenbild veränderte, die Fürsorge für andere und das Gesundheitswesen etablierte und alle Bereiche des Lebens inspirierte und positiv veränderte. Barmherzigkeit und das Streben nach Gerechtigkeit wurden erst durch die Bibel zu einer die Gesellschaft prägenden Kraft.
In christlichen Gesellschaften wurde die Sklaverei abgeschafft. Die großen künstlerischen Leistungen in der Literatur, der Musik, der Malerei und der Wissenschaft entfalteten sich in Ländern, die diese christliche Befreiung erlebt haben. Auch der moderne Staat, der rational organisiert ist, der eine verlässliche Bürokratie hat (die nicht korrupt ist), gründet auf dem Menschenbild der Bibel.“
(Ende des Zitats)

Natürlich sollen wir Gutes tun, Salz und Licht sein, unseren Nächsten lieben und ihm helfen. Das hat uns Jesus mehr als einmal aufgetragen: Im Liebesgebot: (Markus 12,30-31), im Gleichnis vom barmherzigen Samariter (Lukas 10,30-37), in der Endzeitrede vom Gericht (Matthäus 25,31-46). Auch sollen wir uns selbstverständlich nicht nur mit uns selber beschäftigen und ein glaubwürdiges Zeugnis durch unser Leben geben. Allerdings halte ich es für fatal, wenn heute in erster Linie ein „soziales Evangelium“ gepredigt wird, das ein „anderes Evangelium“ ist (vgl. Galater 1,6-10). Wenn mittlerweile immer mehr Gemeinden ihre Aufgabe darin sehen, die Gesellschaft zu „transformieren“, also umzuformen — das steckt eigentlich dahinter, wenn man sich eine „missionale“ statt einer „missionarischen“ Gemeinde wünscht —, zeigt dies, dass sie den Blick für Gottes Prioritäten verloren haben. Gott hat in seiner Liebe zu uns Menschen seinen Sohn am Kreuz sterben lassen. Er hat ihn dahingegeben und unsere Schuld auf ihn gelegt, damit verlorene Menschen durch den Glauben an ihn errettet werden können. Gottes Priorität ist, dass Menschen errettet werden und nicht verloren gehen (vgl. Hesekiel 18,23; 33,11; Johannes 3,16; Lukas 19,10; 1. Timotheus 2,4; 2. Petrus 3,9).

Unsere Botschaft kann daher niemals zuerst lauten: „Lebe nach christlichen Werten!“ und unser erstes Anliegen kann nicht sein, die Welt zu verbessern. Sollte unser Endziel also sein, dass wir das Reich Gottes mit eigener Kraft herbeiführen? Was sagt eigentlich Jesus dazu, was und wie alles geschehen wird? In seiner Endzeitrede in Matthäus 24,1-25 spricht er von Kriegen, Gesetzlosigkeit, falschen Propheten, Lieblosigkeit und weiteren Zeichen, die wie bei Wehen bis zum Ende immer wieder kommen und sich steigern (Vers 8). Er sagte, dass sein Evangelium des Reiches auf dem ganzen Erdkreis und allen Nationen zum Zeugnis gepredigt werden wird, dann wird das Ende kommen. Aus 2. Thessalonicher 2,3 wissen wir auch von einem großen Glaubensabfall der vor der Ankunft unseres Herrn und unserer Vereinigung mit ihm kommen muss. Das Thema der Eschatologie (Endzeitlehre) kann hier unmöglich umfassend abgehandelt werden in dem Sinne: 1. Was bezieht sich auf die Ereignisse unmittelbar nach dem Kreuzestod Jesu und seiner Himmelfahrt? 2. Was bezieht sich auf die Ereignisse die in den letzten Tagen (dem Ende der mittlerweile etwas 2000 Jahre dauernden Endzeit) seiner Wiederkunft vorausgehen? 3. Was gilt für Jesu Jünger (seine Gemeinde) und was gilt für das Volk Israel? 4. Welche Ereignisse geschehen vor der Entrückung der Gemeinde und welche danach? Im Ergebnis bleibt aber festzuhalten, dass wir vor dem Kommen Jesu keine bessere Welt schaffen können oder sollen und dass dies nicht unser eigentliches Anliegen ist, auch wenn sich durch unseren Einfluss unbestritten manches verbessern kann (vgl. oben). Jesus hat seine Gemeinde in erster Linie noch deshalb in der Welt gelassen, damit diese sein Evangelium verkündet, andere zu Jüngern macht, sie tauft und sie lehrt, seine Gebote zu bewahren (Matthäus 28,16-20; Markus 16,15-20; Apostelgeschichte 1,8). Es wird also kommen, wie Jesus es gesagt hat und nicht so, wie wir es uns zurechtlegen. Auch nicht mit bester Absicht. Aber müssen uns die kommenden Ereignisse Angst machen? Sicher nicht, denn Gott bewahrt uns und schenkt uns das Ausharren. Die Prediger des Sozialen Evangeliums haben natürlich damit recht, wenn sie sagen, dass wir uns nicht damit begnügen sollen, dass wir in Sicherheit und errettet sind. Es wäre sicher falsch, uns nicht zu engagieren uns nicht für andere einzusetzen, ihrer Not zu begegnen, wo wir Möglichkeiten und Gelegenheiten dazu haben. Hier ist frelich auch die materielle, die physische Not gemeint, nicht bloß die Glaubensnot, die meist ohnehin da ist. Auch ist es sicher nicht weise, das Wort Gottes wie eine Keule zu schwingen und erst mal drauf los zu dreschen. Aber wer denkt denn eigentlich so und wer handelt so, wenn er wirklich Christ ist? Werden hier nicht extreme Szenarien an die Wand gemalt, die es in der Realität meist gar nicht gibt? Man sollte immer die jeweilige persönliche Situation berücksichtigen und behutsam vorgehen und natürlich im Gebet um Weisheit und gute Gelegenheit bitten. Aber es wäre ebenso fatal, sich mit dem Gutes-tun zu begnügen und das Evangelium nicht zu predigen. In physischen Notsituationen können humanistische Organisationen mit einer gut durchdachten Logistik oft sogar besser helfen, als die Gemeinde. Hier stehen wir überhaupt nicht in Konkurrenz, wir tragen vielmehr unseren bescheidenen Beitrag bei. Aber das Evanglium verkündigen, das machen weltliche Organisationen eben nicht, das ist dort sogar eher verpönt. Das Evangelium Christi zu verkündigen, das Leben für die Ewigkeit rettet, das macht nur die Gemeinde. Wem geholfen wurde als er hungerte, weil er verfolgt wurde oder sonst in Not war, wird eines Tages trotzdem sterben. Ob er von uns etwas darüber erfahren hat, was nachher kommt, das macht den Unterschied, das kann darüber entscheiden, ob er sein Leben in Ewigkeit verliert oder ob er leben wird, auch wenn er stirbt und somit in Ewigkeit nicht sterben wird (Johannes 11,25-26 – vgl. auch Beitrag „Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen …“). Jesus fragte Martha „Glaubst du das?“ und sie antwortete „Ja, Herr! Ich glaube …“ Was glaubst du eigentlich?

Ich versuche ebenfalls — wie viele andere — mich in Staat und Gesellschaft einzubringen, im Rahmen meiner Möglichkeiten zu helfen, wo ich eine Not sehe, versuche durch öffentliche Meinungsäußerung (Leserbriefe, Internet, persönliche Gespräche) Einfluss zu nehmen. Aber ich will dabei Gottes Priorität nicht aus den Augen verlieren. Deshalb will ich nicht versäumen, meinem Gegenüber irgendwann von dieser Botschaft zu erzählen, die lautet: „Lasst euch versöhnen mit Gott!“ (2. Korinther 5,20).

Uns wird gesagt, wir sollten unsere Beziehungen am Arbeitsplatz, in der Schule, in der Nachbarschaft oder im Verein nutzen und uns für die Menschen interessieren. Wir sollten sie niemals bloß als „Missionsopfer“ ansehen. Gute Beziehungen zu knüpfen — auch mit Nichtchristen — ist ein guter Ansatz. Wer die Bibel liest und versteht, wird erkennen, dass sie nicht gebietet, uns von anderen Sündern in der Weise abzusondern, dass wir ihnen nicht mehr begegnen sollen. Aber wir sollen uns von sündigem Tun absondern und dies nicht mitmachen. Wir sind für Gott zur Heiligung abgesondert. Das heißt überhaupt nicht, dass wir uns nur in unserer „Insel der Seligen“ aufhalten dürfen. Aber, ich darf nicht verschweigen, dass gute Werke, Moral oder ein Leben nach christlichen Werten nicht ausreichen, um in den Himmel zu kommen. Allein der Glaube an Jesus rettet. Der Glaube, dass er der einzige Weg zum Vater im Himmel ist, der Glaube dass man darauf vertrauen muss, weil es darüber hinaus nichts gibt, dass rettet. Der Glaube, dass Jesu Werk auch nichts hinzugefügt werden kann (keine Verdienste, keine Sakramente der Kirche, keine Messen, keine Gebete zu Heiligen oder zu Maria). Nur, wenn ich auch diese Botschaft weitergebe, bin ich wirklich an meinem Gegenüber interessiert. Wenn wir uns für unsere vielleicht noch ungläubigen Kinder, Eltern, Verwandten oder irgendeine andere Person nicht bloß interessieren, sondern sie sogar lieben, dann liegt uns alles daran, dass es ihnen nicht nur auf dieser Welt gut geht. Wir versuchen alles was wir können — soweit es an uns liegt — damit sie dieses froh machende und rettende Evangelium hören. Und wir beten mit aller Kraft, dass sie es annehmen. Der Vorwurf, wir würden sie nur als „Missionsopfer“ ansehen, ist blanker Unsinn. Würde ich diese Botschaft verschweigen, dann wäre das lieblos und sündig, da ich Gott nicht gehorsam wäre.

Ja, natürlich sollen wir Salz uns Licht sein. Wir sollten — wie das Salz — würzen, Geschmack geben, der menschlichen Gesellschaft Pikantheit geben, als Schutz vor dem Verderben dienen und andere dazu bringen, sich nach der Gerechtigkeit zu sehnen, von der Jesus in seiner Bergpredigt sprach. Wir sollen auch Licht in der Welt sein. Jesus ist die Quelle des Lichtes und wir sollen dieses Licht reflektieren. Wir sollten unser Licht so leuchten lassen, dass die Menschen unsere guten Taten sehen, so dass sie den Vater im Himmel preisen (Matthäus 5,16). Der Dienst eines christlich geprägten Charakters, das Gewinnende eines Lebens, in dem Christus deutlich sichtbar wird, spricht lauter als der Versuch einer Überzeugung durch Worte, besonders wenn diese Worte — wie bereits angemerkt — wie „eine Keule geschwungen“ werden.

Der Missionsbefehl ist keine Option, keine Beifügung bei dem vermeintlichen Auftrag, die Welt zu verbessen. Wenn diejenigen, die nebenbei auch ein Stück weit die Welt verbessern wollen, dies ebenso sehen, stimme ich mit ihnen überein. Der Pastor und Buchautor Klaus Vollmer sagte einmal: „Jesus Christus ruft den Menschen nicht zum Dienst an der Welt, das ist nicht das Erste. Er ruft den Menschen nicht in erster Linie zur Selbstfindung auf, das ist nicht wahr. Dieser Herr ruft zu sich und nicht zu den Menschen. Der Mensch soll nicht in erster Linie sich selbst finden, sondern Christus. Der Mensch wird von diesem Herrn gerufen, und dieser Herr sagt: „Komm! Du Mensch, komm von dir weg.“ Das ist das Eigentliche am Christentum. Jede Verkündigung hat das zentrale Anliegen, diesen Jesus Christus einer unwissenden Welt bekanntzumachen. In der Predigt geht es nicht in erster Linie darum, die Welt zu neuen Aktionen zu scheuchen, nein, zentrale Aufgabe jeder Predigt ist es, diesen Jesus Christus einer Welt bekannt zu machen.“ Wer aufhört, den Weg zur Errettung allein durch den Glauben an Jesus Christus zu propagieren, wird sicher weniger Anstoß erregen. Mit einer solchen Botschaft würde man aber auch niemanden retten.


 

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Grundordnung: Demokratie, Gerechtigkeit und Wahrheit
 

Von unserem Altkanzler Helmut Schmidt soll folgendes Zitat stammen: "Die Demokratie lebt vom Kompromiss. Wer keine Kompromisse machen kann, ist für die Demokratie nicht zu gebrauchen."

Als Staatsdiener und überzeugter Demokrat, der auf die freiheitliche Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes vereidigt worden ist, muss ich hilflos mit ansehen, wie schon seit Jahrzehnten diese Grundordnung immer mehr ausgehöhlt, ausgehebelt und verhöhnt wird. Sowohl die Rechte des Souverän, des deutschen Staatsvolkes, wie auch das Lebensrecht unschuldiger, ungeborener Kinder, das Recht der Eltern auf Erziehung sowie Schutzrechte von Ehe und Familie werden mit Füßen getreten. Führende Politiker und Gerichte haben nur noch Spott und Hohn für diese Werte übrig und verdrehen den Willen des Verfassungsgebers in sein Gegenteil.

Im Hinblick auf die Umdeutung aller Werte, einem mittlerweile völlig verdrehten "Toleranz"-Begriff, der nichts anderes besagt, als gleichgültig alles gleich gültig sein zu lassen, muss auch einem überzeugten Demokraten, dessen Fundament neben unserer "alten" Grundordnung vor allen Dingen Gottes Wort, die Bibel ist, die derzeitige Entwicklung nicht nur nachdenklich stimmen. Ich bin mittlerweile davon überzeugt, dass Gottes Gericht über Deutschland hereingebrochen und dessen Ende nahe herbeigekommen ist. Inmitten dieses verdrehten und verkehrten Geschlechts sollen wir als untadelige Kinder Gottes unsträflich und lauter sein und bis zum Ende als Lichter in der Welt leuchten (Philipper 2,15). Hierzu zitiere ich aus einem Heft des Missionswerkes "Mitternachtsruf" (Januar 2013):
"Leiden können auch auf uns zukommen, wenn wir uns bewähren wollen: Wenn wir zum Beispiel argumentieren, dass Homosexualität etwas Widernatürliches und Perverses ist (man beachte nur die menschliche Anatomie). Oder wenn, wie geplant, Abtreibung zu einem Menschenrecht deklariert wird. Oder wenn absolute religiöse Toleranz eingefordert wird. Dann werden echte Christen als vermeintliche Feinde der Demokratie und Menschenrechte und als sogenannte "Hassprediger" geradezu kriminalisiert. - Demokratie ohne Gottesfurcht mündet in Anarchie und Antichristentum."


„Angesichts des Trümmerfeldes, zu dem eine Staats- und Gesellschaftsordnung ohne Gott, ohne Gewissen und ohne Achtung vor der Würde des Menschen die Überlebenden des zweiten Weltkrieges geführt hat,
in dem festen Entschluss, den kommenden deutschen Geschlechtern die Segnungen des Friedens, der Menschlichkeit und des Rechts dauernd zu sichern,
gibt sich das Bayerische Volk, eingedenk seiner mehr als tausendjährigen Geschichte, nachstehende demokratische Verfassung.“

Präambel der Verfassung des Freistaates Bayern vom 02.12.1946


„Im Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen,
von dem Willen beseelt, seine nationale und staatliche Einheit zu wahren und als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen,
hat das Deutsche Volk in den Ländern Baden, Bayern, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Württemberg-Baden und Württemberg-Hohenzollern,
um dem staatlichen Leben für eine Übergangszeit eine neue Ordnung zu geben,
kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt
dieses Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland beschlossen.
Es hat auch für jene Deutschen gehandelt, denen mitzuwirken versagt war.
Das gesamte Deutsche Volk bleibt aufgefordert,
in freier Selbstbestimmung die Einheit und Freiheit Deutschlands zu vollenden.“

Präambel des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland vom 23.05.1949


„Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
Das deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.
Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.“

Artikel 1 des Grundgesetzes


„Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.
Die Freiheit der Person ist unverletzlich.
In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.“

Artikel 2 Abs. 2 des Grundgesetzes


»Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus.
Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.
Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.
Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist. «

Artikel 20 des Grundgesetzes


„Eine Änderung des Grundgesetzes, durch welche die Gliederung des Bundes in Länder, die grundsätzliche Mitwirkung der Länder bei der Gesetzgebung oder die in Artikeln 1 und 20 niedergelegten Grundsätze berührt werden, ist unzulässig.“

Artikel 79 Abs. 3 des Grundgesetzes


»Beamtinnen und Beamte dienen dem ganzen Volk, nicht einer Partei.
Sie haben ihre Aufgaben unparteiisch und gerecht zu erfüllen und ihr Amt zum Wohl der Allgemeinheit zu führen.
Beamtinnen und Beamte müssen sich durch ihr gesamtes Verhalten zu der freiheitlichen demokratischen Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes bekennen und für deren Erhaltung eintreten. «

§ 33 Abs. 1 Beamtenstatusgesetz
(früher: § 35 Abs. 1 BRRG, Art. 62 Abs. 2 BayBG)


»Seid jederzeit bereit zur Verantwortung jedem gegenüber, der Rechenschaft von euch über die Hoffnung in euch fordert,
aber mit Sanftmut und Ehrerbietung!
Und habt ein gutes Gewissen …«

1. Petrus 3,15-16


»Prüft also, was dem Herrn wohlgefällig ist, und habt keine Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis, deckt sie vielmehr auf; denn was heimlich von ihnen getan wird, ist schändlich auch nur zu sagen. Das alles aber wird offenbar, wenn es vom Licht aufgedeckt wird; denn alles, was offenbar wird, das ist Licht. Darum heißt es: Wache auf, der du schläfst, und stehe auf aus den Toten, so wird Christus dich erleuchten!
Seht nun darauf, wie ihr mit Sorgfalt wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise; und kauft die Zeit aus, denn die Tage sind böse.«

Epheser 5,10-16


 

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Favoriten (im Internet)
 


 

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Favoriten (aus Gottes Wort)
(Worte, die mir wichtig sind)
 

1. Tim. 2,4-6: Gott will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Denn es ist EIN Gott und EIN Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus, der sich selbst gegeben hat für alle zur Erlösung, dass dies zu seiner Zeit gepredigt werde.
Mk. 1,15: Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist herbeigekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium!
Joh. 3,16:
Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
Mt. 11,28: Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.
Joh. 6,44: Es kann niemand zu mir kommen, es sei denn, ihn ziehe der Vater, der mich gesandt hat, und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage.
Joh. 6,37: Alles, was mir mein Vater gibt, das kommt zu mir; und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.
Apg. 16,31: Glaube an den Herrn Jesus, so wirst du und dein Haus selig!
Eph. 2,8.9: Denn aus Gnade seid ihr selig geworden durch den Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme.
1. Joh. 1,6-10: Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben, und wandeln in der Finsternis, so lügen wir und tun nicht die Wahrheit. Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft untereinander, und das Blut Jesu, seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde. Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.
1. Joh. 2,1-6: Meine Kinder, dies schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt. Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, der gerecht ist. Und er ist die Versöhnung für unsre Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt. Und daran merken wir, dass wir ihn kennen, wenn wir seine Gebote halten. Wer sagt: Ich kenne ihn, und hält seine Gebote nicht, der ist ein Lügner, und in dem ist die Wahrheit nicht. Wer aber sein Wort hält, in dem ist wahrlich die die Liebe Gottes vollkommen. Daran erkennen wir, dass wir in ihm sind. Wer sagt, dass er in ihm bleibt, der soll auch leben, wie er gelebt hat.
1. Joh. 2,12: Liebe Kinder, ich schreibe euch, dass euch die Sünden vergeben sind um seines Namens willen.
Joh. 8,36: Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei.
Joh. 15,5: Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.
1. Chr. 16,10b.11: Es freue sich das Herz derer, die den HERRN suchen! Fraget nach dem HERRN und nach seiner Macht, suchet sein Angesicht allezeit!
2. Chr. 15,2b: Der HERR ist mit euch, weil ihr mit ihm seid; und wenn ihr ihn sucht, wird er sich von euch finden lassen.
Jer. 29,13.14a: Ihr werdet mich suchen und finden; denn wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR.
Joh. 14,6: Jesus spricht zu ihm:
Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.
1. Joh. 5,1a: Wer glaubt, dass Jesus der Christus ist, der ist von Gott geboren.
1. Joh. 5,11.12: Und das ist das Zeugnis, dass uns Gott das ewige Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohn. Wer den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht.


 

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Kommentar
 

Alle Religionen sind gleich?

Die "Main-Post" brachte auf Seite 2 ihrer Ausgabe von Samstag, 09.06.2007, als "Zitat des Tages" eine Aussage des südafrikanischen Erzbischofs Desmond Tutu, die er am Tag zuvor auf dem Evangelischen Kirchentag in Köln gemacht haben soll:
"Gott schaut nicht darauf, ob wir in die Kirche gehen oder regelmäßig beten.
Gott interessiert auch nicht, ob wir Christ, Muslim oder Hindu sind.
Ihn interessiert nur, ob wir den Hungrigen Nahrung geben,
den Durstigen Wasser und den Nackten Kleigung."

In der Freitagsausgabe vom 22.06.2007 wurde hierzu mein Leserbrief abgedruckt:

„Der südafrikanische Erzbischof Desmond Tutu hält eine Bibel in der Hand und erklärt, dass alle Religionen gleich sind. Gott interessiere nicht unsere Religion, sondern vielmehr ob wir unseren Nächsten lieben und ihm helfen. In zwei Punkten stimmt dies mit der Bibel überein: Es stimmt, dass Religion (und Frömmigkeit) zu unserer Errettung nichts nützt. Religionen sind Erfindungen des Menschen, um aus eigenen Anstrengungen zu Gott zu finden. Das gilt auch für die christliche Religion, wenn sie auf die Errettung durch Taufe, Kirchenzugehörigkeit, Sakramente und gute Werke vertraut. Auch ist es richtig, dass Gott will, dass wir ihn und unsere Nächsten lieben.

Allerdings stimmt die Behauptung nicht, es sei Gott egal, ob wir an seinen Sohn Jesus Christus glauben. Nach der Bibel ist er allein der Weg, die Wahrheit und das Leben, ohne ihn kommt niemand zum Vater, in ihm allein ist das Heil und ohne ihn hat niemand das Leben. Wer behauptet, man könne ohne Jesus Christus gerettet werden, hat die Bibel nicht gelesen oder glaubt ihr nicht. Ein Christ glaubt nicht an seine Religion, sondern vertraut auf das einmalige und vollkommen ausreichende Erlösungswerk Christi am Kreuz. Wer dieses Evangelium gehört hat und es ablehnt, geht verloren - auch das sagt die Bibel.“

(Weitere Beiträge zu dieser Rubrik "Kommentar" zum Teil auch unter "Themen")


 

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Warum gehe ich ins Internet?
(Erklärung aus dem Jahr 2003)
 

Mit dem Internet, das in unserem Alltag derzeit nicht mehr wegzudenken ist, verband ich einige Skepsis wegen des gewaltigen Missbrauchs dieses Mediums. Hacker, Viren, Porno- und Hetzseiten vor allem aber der unglaubliche Datenmüll, das heißt eine Informationsflut, die von den Nutzern nicht mehr verarbeitet werden kann, waren einige der ersten Gedanken, die mir dabei kamen. Gleichwohl hat sich das Internet derart etabliert, dass man als jemand, der gerne publiziert, nicht mehr daran vorbei kommt. Viele Personen und Non-Profit-Organisationen nutzen dieses Medium daher auch einfach nur zur Meinungsbildung oder für eine gute Sache. Immer mehr Christen verbreiten damit auch die - wie ich meine - beste Sache der Welt: Das Evangelium von Jesus Christus. Da ich bereits einige erste Erfahrungen mit der Erstellung anderer Internetseiten gesammelt hatte (ohne besonderen Schnickschnack, Animationen etc.), wagte ich mich nun auch daran, eine christliche Seite zu erstellen. Denn diese Botschaft ist so wichtig, ja sogar lebenswichtig, dass es gar nicht genug Seiten davon geben kann. Da ich auch schon bisher gerne meine Meinung veröffentlicht habe (publiziere), entstand daraus die Idee und der Name für diese Seite.
 
Ich weiß natürlich, dass es jede Menge sehr guter Seiten im Internet mit christlichen Inhalten gibt. Viele, der von mir gefundenen werden im Laufe der Zeit bei den Links aufgenommen, wobei ich das Ganze schon noch etwas strukturieren möchte. Derzeit kann ich mit Aufbau und Gestaltung dieser Seite sicher nicht besonders hervorstechen. Das ist aber auch nicht mein wichtigstes Anliegen, obwohl es schon eine gewisse Herausforderung wäre, eine Seite mit "Pfiff" zu entwickeln, da diese dann wohl auch gerne besucht würde. Ich möchte hier also zunächst auf andere Seiten hinweisen und auf Beiträge, die ich interessant oder wichtig finde. Soweit es mir erlaubt wird, werde ich gelegentlich auch Beiträge von anderen hier veröffentlichen. Auch die Weitergabe von Kontaktadressen (Personen, Organisationen, Gemeinden), die Hilfestellungen bei dem Glaubensweg zu Gott geben können, erscheint mir wichtig. Ich hoffe, mit Gottes Hilfe selbst im Glauben so wachsen zu können, dass ich meine eigenen Erfahrungen (Zeugnisse) weitergeben kann. Petrus schreibt hierzu (1. Petr. 3,15-16): "Seid allezeit bereit zur Verantwortung vor jedermann, der von euch Grund fordert der Hoffnung, die in euch ist, und das mit Sanftmut und Gottesfurcht"(Luther Übersetzung) bzw. "Seid immer dazu bereit, denen Rede und Antwort zu stehen, die euch nach der Begründung eures Glaubens fragen. Seid dabei freundlich, aber vergesst nicht, welche Verantwortung ihr vor Gott habt." (Übersetzung "Hoffnung für alle").
 
Ich habe wirklich kein "frommes" Leben geführt. Weiß Gott nicht! Freilich habe ich sehr oft gebetet, bin getauft und konfirmiert und ich gehe auch regelmäßig zum Gottesdienst. Aber war das ein von Gott gewolltes Leben mit einer liebevollen und dauerhaften Beziehung zu ihm? Sein Rufen hatte ich zwar schon öfters vernommen oder gespürt, aber ich hatte nicht darauf reagiert oder es durch andere Geschäftigkeiten überhört. Mir wurde dennoch mehr und mehr bewusst, dass der Glaube, die Beziehung zu Gott und zu seinem Sohn Jesus Christus in meinem Leben immer wichtiger wurde. All die anderen Engagements (als Gemeinderat, als Personalrat, für Gerechtigkeit, Frieden, Umwelt, Gesundheit) sind sicher auch bedeutsam und wichtig. Dennoch können sie auf Dauer nicht der eigentliche Grund und Sinn meines Lebens oder des Lebens der Menschen sein. Der Pastor und Buchautor Klaus Vollmer sagte einmal: "Jesus Christus ruft den Menschen nicht zum Dienst an der Welt, das ist nicht das Erste. Er ruft den Menschen nicht in erster Linie zur Selbstfindung auf, das ist nicht wahr. Dieser Herr ruft zu sich und nicht zu den Menschen. Der Mensch soll nicht in erster Linie sich selbst finden, sondern Christus. Der Mensch wird von diesem Herrn gerufen, und dieser Herr sagt: "Komm! Du Mensch, komm von dir weg." Das ist das Eigentliche am Christentum. Jede Verkündigung hat das zentrale Anliegen, diesen Jesus Christus einer unwissenden Welt bekanntzumachen. In der Predigt geht es nicht in erster Linie darum, die Welt zu neuen Aktionen zu scheuchen, nein, zentrale Aufgabe jeder Predigt ist es, diesen Jesus Christus einer Welt bekanntzumachen." Ich habe mich schließlich ganz formell und "offiziell" anlässlich einer Wochenend-Tagung bei dem christlichen Wissenschaftler und Buchautor Prof. Werner Gitt zu Jesus Christus als meinen Herrn und Erlöser bekannt. Obwohl ich seither immer noch Fehler mache und sündige, lässt er mich nicht mehr los (William MacDonald befasst sich in einem Buch mit dem Thema der Heiligung; vgl. Buchtipps).
 
Für Christen sollte es eigentlich normal sein, sich zu bekennen. Wenn die Wahrheit der Heilsgewissheit durch den Glauben an Jesus Christus uns hilft, ja uns sogar frei macht, dann ist es christliche Pflicht, auch anderen zu helfen und dieses Wissen weiter zu geben. Christen haben diesen Auftrag. Freilich bin ich auch weiterhin ein Sünder und bin in diesem vergänglichen Leib (im Fleisch) auch ständig versucht, das hört hier auf Erden wohl nicht mehr auf. Gleichwohl darf ich mich im Glauben an Jesus Christus trotz meiner Schuld gerettet wissen und darauf vertrauen, dass ich die Kraft kriege, dem Teufel zu widerstehen, selbst wenn ich hie und da noch strauchle und stürze (vgl. Buchtipp zur Heiligung). Viele Menschen kommen irgendwann an den Punkt, wo sie sich nach dem Sinn ihres Lebens fragen. Diese Frage ist unausweichlich. Und diese Menschen wollen Antworten. Die will ich auch und vieles weiß ich immer noch nicht. Aber ich glaube und vertraue uneingeschränkt auf das, was unser Gott uns durch sein Wort, die Bibel, mitteilt. Und indem ich mich als Christ zu erkennen gebe, sage ich zugleich: "Hör mal, wenn du ein Problem mit deinem Sinn hast, dann weiß ich was für dich. Ich kenne eine Quelle, die Bibel als das Wort Gottes, die niemals versiegt und ich kenne Menschen, die dir weiter helfen können. Am besten kann dir ohnehin nur Jesus helfen. Du bist herzlich eingeladen mitzukommen und dich auf das Abenteuer mit Jesus Christus einzulassen". Das sollten Christen mindestens sagen können, auch wenn sie - wie ich - kein Pastor sind und die Bibel noch nicht so ganz studiert haben (wobei man die Bibel mit der Zeit schon insgesamt kennen lernen sollte).
 
Ich hoffe, diese Seite entwickelt sich und wächst. Genauso wie ich mich entwickeln und im Glauben wachsen will. Es gibt sicher noch viele Fragen, die ich mir zum Teil auch schon gestellt habe. Vielleicht fragen Sie sich: Was habe ich für eine Aufgabe in diesem Leben? Wie erhalte ich Heilsgewissheit? Warum passiert nicht immer gleich etwas, obwohl ich mich doch wirklich deutlich im Gebet zu Jesus Christus bekannt und ihm mein Leben übergeben habe? Warum Jesus? Reicht der "liebe Gott" nicht schon alleine? Gibt es ein "zu spät"? Wie spricht Gott zu uns? Können wir die Bibel als sein Wort annehmen? Es passiert so viel Unglück auf der Welt, warum lässt Gott das alles zu? Warum müssen so viele Unschuldige leiden und sterben? Wie konnte Gott Ausschwitz zulassen? Gibt es ihn überhaupt (noch)? Hat er uns nicht schon längst den Rücken gekehrt?
 
Haben Sie ähnliche Fragen? Haben Sie anscheinend unlösbare Probleme mit sich oder in Ihrem Leben? Dann empfehle ich Ihnen als erstes, sich an den "lieben Gott" zu wenden und zu ihm das folgende oder ein ähnliches Gebet zu sprechen:
"Lieber Gott, ich habe gesündigt und brauche deine Vergebung. Ich glaube, dass der Herr Jesus Christus für meine Sünden gestorben ist und dass ich durch sein Blut von der Sündenschuld befreit werden kann. Ich bitte dich, Herr Jesus, komm in mein Leben und sei mein Retter."
Die Bibel sagt nämlich: "Wenn du mit deinem Mund bekennst, dass Jesus der Herr ist, und in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat, dann wirst du gerettet." (Römer 10,9). Schütten Sie ihm ihr Herz aus und bitten Sie um Hilfe. Dass er Ihnen eine Antwort gibt, durch sein Wort, ein Ereignis, einen Menschen. Dass er Sie zum Glauben an sein Erlösungswerk durch seinen Sohn Jesus Christus führt. Vertrauen Sie Gott, vertrauen Sie Jesus. Vielleicht passiert zunächst noch gar nichts, vielleicht dauert es etwas. Aber etwas passiert. Gott lässt Sie nicht allein, wenn Sie es ernst meinen. Lesen Sie täglich in der Bibel, um Gott besser kennen zu lernen. Sprechen Sie jeden Tag zu Gott im Gebet. Suchen Sie Gemeinschaft in einer christlichen Versammlung, einer Gemeinde oder einem Hauskreis, wo die Bibel vollständig als Gottes Wort gilt und die oberste Autorität ist. Christus hat gesagt, "wer zu mir kommt, den werde ich nicht zurückweisen".


 

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„Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen …“
(Ein Zeugnis – verfasst im Januar 2015)
 

Einige „merkwürdige“ Todesfälle

Vielleicht habt ihr schon mal das obige Zitat aus dem Psalm 90 gehört. Dieser Vers 12 lautet je nach Übersetzung so oder ähnlich. Bei Luther heißt es: „Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.“ Die Schlachter-Übersetzung lautet: „Lehre uns unsere Tage richtig zählen, damit wir ein weises Herz erlangen!“ Auch die Elberfelder Bibel gibt diesen Vers so ähnlich wie die Schlachter wieder. Es geht also um unser Ende, das Sterben, und darum, dass wir im Hinblick auf dieses Ende vorher noch etwas Kluges tun. Etwas, dass Gott so wichtig ist, dass er es von einem Menschen in diesen Psalm hat reinschreiben lassen.

Aus meinem Bekanntenkreis starben innerhalb eines Zeitraums von knapp einem Jahr fünf Menschen im Alter zwischen 53 und 56 Jahren (meine Altersgruppe).
Klaus verstarb Anfang Juni 2012 mit 53 Jahren. Ich kannte ihn aus der früheren Clique in meinem Heimatort. Er wusste erst etwa 10 Wochen von seiner Krebserkrankung. Seinen Tod nahm ich zum Anlass, den Angehörigen, Freunden und Bekannten etwas über das Leben danach zu schreiben (siehe unten). In einer meiner Predigten habe ich dies erwähnt (Auszug hieraus weiter unten).
Harald starb fast auf den Tag genau zwei Monate später mit 55 Jahren an einem Infarkt. Es war ein guter Bekannter aus meinem Heimatort, der den Polizeiberuf ausübte, ein Beruf, den ich auch einmal erlernt und ausgeübt hatte, bevor ich in die heutige Tätigkeit wechselte. Er war auch einer der Empfänger meiner Briefe, die ich wegen Klaus geschrieben hatte.
Claus verstarb fast auf den Tag genau ein Jahr nach dem Tod von Klaus. Er wurde 56 Jahre alt und hatte ebenfalls eine Krebserkrankung. Mit ihm absolvierte ich gemeinsam die Polizeiausbildung. Es stammte aus einem Nachbarort meines Heimatortes. Jeder von uns verzog mit der Heirat an einen anderen Ort. Es waren wieder Nachbarorte. Wir trafen uns manchmal im Bus auf der Heimfahrt von der Arbeit oder regelmäßig (alle 5 Jahre) in der Polizeikaserne, in der unsere Ausbildung begann. Beim nächsten Treffen Anfang Februar ist er nicht mehr dabei. Auch ihm habe ich einen meiner Briefe geschrieben.
Ein Jubiläumstreffen gab es auch bei meiner ehemaligen Volksschulklasse im November 2012. Dort unterhielt ich mich auch mit Helmut, der ebenso wie ich, schon einmal eine „Warnmeldung“ bekommen hatte. Er wusste um seine Herzerkrankung, ich selbst hatte Anfang Juli 2011 im Urlaub einen „leichten“ Schlaganfall. Natürlich hatte ich mich mit ihm auch über den Glauben und das Leben nach dem Tod unterhalten. Er verstarb Mitte Juni 2013 mit 56 Jahren an einem Herzinfarkt.
Sehr schmerzlich war dann der Tod meines früheren Klassenkameraden Wilfried, der im April 2013 mit ebenfalls 56 Jahren freiwillig aus dem Leben schied (zwei Wochen nach seinem Geburtstag). Ich kannte ihn schon seit der Kindergartenzeit. Auch er hatte einen Brief nach dem Tod von Klaus erhalten. Nach der Beerdigung von Harald unterhielten wir uns noch kurz. Auch er glaube an eine höhere Macht, sagte er. Aber, ob wir diese nun Gott, Jesus, Buddha, Allah oder sonst wie nennen …? Wer weiß schon, was da richtig ist? Ich habe diese Aussage auch in meiner Predigt vom 26.08.2012 erwähnt. Da wusste ich allerdings noch nicht, was er tun würde. Zu dem Klassentreffen im November 2012 kam er schon nicht mehr. Da hatter er sich schon ziemlich zurückgezogen. Seine Verzweiflung war am Ende dann doch zu groß.

Diese doch etwas unheimliche „Serie“ berührt mich auch heute noch sehr. Sie sollte auch dein Herz berühren. Vielleicht hast du Ähnliches erlebt, bist betroffen oder in Trauer, weil Menschen, die du kanntest oder die die liebtest, jetzt nicht mehr unter uns sind. Doch hier zunächst meine Reaktion auf den ersten Todesfall (Klaus):

Liebe Angehörige und Freunde von Klaus,

mit großer Betroffenheit und mit traurigem Herzen nehme ich mit euch Abschied von Klaus, von dessen plötzlichem Tod ich am Montag in der Palliativstation des Juliusspitals erfahren habe. Ich habe erst vor kurzem gehört, dass er schwer erkrankt sei und auf der Palliativstation liege. Ich wollte ihn deshalb am letzten Mittwoch während der Mittagspause besuchen. Zu meiner Überraschung machte er nach Auskunft einer Stationsschwester gerade einen Spaziergang und käme nach etwa 1 1/2 Stunden wieder zurück. Da wollte ich aber wieder bei der Arbeit sein. So versuchte ich es am Montag erneut. Diesmal sagte mir die Schwester aber, dass er bereits um 3 Uhr in der Frühe verstorben sei. Einige seiner Freunde und Bekannten hätten jedoch noch vorher von ihm Abschied genommen.

Worüber wollte ich mich mit Klaus unterhalten, wo wir uns doch schon seit Jahren nicht mehr gesehen hatten und eigentlich keine so engen Freunde waren, vielmehr Bekannte aus der früheren Zeit in einer Clique? Ich war vorher schon zweimal auf der Palliativstation, um andere Bekannte zu besuchen. Allen, die dort aufgenommen werden, wie auch den Angehörigen und Freunden ist klar, was dies bedeutet.

Die „alten Zeiten“ wollte ich sicher nicht noch einmal „hochleben“ lassen, wenn man rückblickend auch über manches schmunzeln könnte. Vieles, was wir damals in der Clique gemacht haben, was ich selbst gemacht habe, war wirklich nicht so gut. Aus Gottes Perspektive war da auch viel Sünde dabei. Ich wollte mit Klaus über die „neuen Zeiten“ reden, über ein neues Leben, das jeder haben kann, wenn er Gemeinschaft mit Jesus hat, über eine Perspektive, die auch Klaus hat, selbst wenn er stirbt.

Viele von euch wissen vielleicht, dass ich früher mehr als einmal mit dem Leben davon gekommen bin. Da waren einige Autounfälle und sonstige Gefahren, denen ich entronnen bin. Vor knapp einem Jahr hatte ich auch einen leichten Schlaganfall. Aber ich sage nicht einfach „Glück gehabt!“ und lebe weiter, als wenn nichts passiert wäre. Ich bin nicht nur körperlich noch am Leben, sondern ich durfte auch erfahren, dass es ein geistliches neues Leben in Christus gibt, auch über den Tod hinaus. Vielleicht durfte Klaus dies zu Lebzeiten auch noch erfahren. Vielleicht hat einer von euch mit ihm darüber gesprochen. Es wäre sehr schön.

Jeder Tod, jede Beerdigung gibt denen, die noch leben, auch Anlass über ihr Leben und ihren eigenen Tod nachzudenken. Solange bis sie selbst die Hauptrolle spielen. Viele von uns sind heute in einem Alter, wo man sagen kann „die Einschläge kommen näher“, das heißt, aus unserer Mitte werden nach und nach immer mehr Leute herausgerissen. Auch wenn wir im Leben manches geschafft haben und über das Erreichte froh und dankbar sein dürfen, suchen wir darüber hinaus doch den eigentlichen Sinn unseres Lebens. Der eigentliche Sinn unseres Lebens ist, Kinder Gottes zu werden – das sind wir von Natur aus noch nicht. Klaus hinterlässt eine Lücke, weil er einfach fehlt, nicht mehr da ist. Mit der Erinnerung an ihn ist auch viel Schmerz verbunden. Neben Schmerz, Erinnerung und Dankbarkeit für gemeinsame Erlebnisse gibt sein Tod uns aber auch wieder Gelegenheit zum Nachdenken über unsere Zukunft.

Meine Frau und ich nehmen mit euch Anteil an der Trauer und wir fühlen mit euch. An der Beerdigung kann ich leider nicht teilnehmen, da ich zu einer Abschlussveranstaltung bei einer Schule, die ich seit drei Jahren besuche, in Berlin bin. Wir wünschen allen Angehörigen und Freunden von Klaus viel Kraft und Gottes Hilfe für ihr weiteres Leben. Der Gott allen Trostes nehme sich euer an und offenbare sich euch in seinem Sohn Jesus Christus. Klaus ruhe in Frieden und der Hoffnung der Auferstehung.

Den Brief schloss ich mit Zitaten aus Joh. 1,1-13, Joh. 3,16, Joh. 11,25.26a und 2. Kor. 5,17-21.

Ein Stück weit, versuchte ich diese Ereignisse in einer Predigt am 26.08.2012 zu verarbeiten. Zu diesem Zeitpunkt lebten allerdings drei der oben genannten Personen noch. Ich gebe nachfolgend einen Auszug aus der Predigt wieder:

Entscheidungen im Hinblick auf die Ewigkeit

Jeder von uns kommt in seinem Leben irgendwann an einen Punkt, wo er sich entscheiden muss. Ich meine nicht die Auswahl des Menüs im Restaurant oder die Urlaubsplanung. Es geht mir um die wesentliche Weichenstellung in unserem Leben. Die weit wesentlicher ist als beispielsweise die Berufswahl, die Wahl des Ehepartners oder die Entscheidung, ein Haus zu bauen – obwohl diese Entscheidungen mit zu den wichtigsten im Leben gehören. Es geht um nicht mehr und nicht weniger als um das Leben selbst, das Leben hier und besonders das Leben in der Ewigkeit. Wir kommen an solche Wegegabelungen manchmal allein dadurch, dass wir unter das Wort Gottes kommen. In einem Gottesdienst, bei der Predigt, durch ein Traktat, eine Evangelisation oder das Zeugnis eines Gläubigen. Manchmal bekommen wir aber auch solche Gedanken in besonderen Lebenslagen: In Not, in Mangel, in Angst, in Trauer. Leider verfliegen diese Gedanken aber wieder, wenn wir ihnen nicht bewusst nachgehen oder wenn es uns wieder besser geht.

Vor kurzem sind innerhalb von zwei Monaten, Anfang Juni bzw. Anfang August, zwei meiner Bekannten aus dem Dorf, in dem ich aufgewachsen bin, verstorben. Der erste starb mit 53 Jahren an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Der zweite mit 55 Jahren an einem Herzinfarkt. Der erste hatte gerade mal 10 Wochen Zeit, über sein weiteres Leben oder das Leben danach nachzudenken. So lange wusste er erst von seiner Erkrankung. Der zweite wurde ganz plötzlich „aus dem Leben gerissen“. Nachdem ich zunächst von der schweren Erkrankung des ersten Bekannten gehört habe, wollte ich ihn in der Palliativstation besuchen, um ihm von Jesus zu erzählen. Aber da war er gerade spazieren gegangen und so ging ich wieder. Bei meinem zweiten Versuch, ihn zu besuchen, war er bereits verstorben. Im Nachhinein habe ich erfahren, dass ihm jemand anders das Evangelium gesagt hat. Ob er es angenommen hat, weiß ich nicht. Ich habe mir jedenfalls ein Herz gefasst und in einem Brief an Angehörige, Freunde und Bekannte nicht nur mein Mitgefühl ausgedrückt, sondern auch etwas über das Angebot eines Lebens in der Ewigkeit mitgeteilt. Wegen eines Termins in Berlin konnte ich an der Beerdigung selbst nicht dabei sein. Einer der Briefempfänger war derjenige, der fast auf den Tag genau zwei Monate später verstarb. In diesem Brief habe ich auch drei Stellen aus dem Johannes-Evangelium zitiert. Eine lese ich euch vor. Ihr kennt sie ja (Joh. 11,25.26a): „Jesus spricht: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben.“

Bei der Beerdigung des zweiten Bekannten, an der ich dann teilnahm, hat mich die Aussage eines früheren Schulkollegen betroffen gemacht, der ja auch einen solchen Brief bekommen hat. Er meinte, er glaube auch an eine höhere, ordnende Macht. Aber ob man die jetzt Gott, oder Allah oder Buddha oder sonst wie nennt, spiele für ihn keine besondere Rolle.

Am Grab sind dann alle vereint: Angehörige, Freunde, Bekannte, die alte Clique. Leute, die glauben, Leute, die nicht glauben und Leute, die nicht wissen, was sie angesichts des Todes glauben sollen. Alle wissen, dass sie sterben müssen. Und dann? Dann kommt ein großes Fragezeichen? Diese äußerst wichtige Angelegenheit wird zu einer Ansichtssache erklärt und es gibt vielerlei Möglichkeiten. Da kann jeder denken, da soll jeder glauben, was er will. Jeder soll nach seiner Façon selig werden. Es spielt ja keine Rolle, man weiß ja eh nichts Genaues. Die meisten denken, dass man nichts über das Danach wissen kann, manche hoffen auf ein Wiedersehen in der Ewigkeit, viele denken „das war’s“ - dieses eine, dieses einzige Leben, an das man sich so klammert, das man möglichst in vollen Zügen genießen muss. Gewissheiten sind jedoch relativ selten. Das ist jedenfalls meine Erfahrung aus vielen Gesprächen mit Leuten, auch mit solchen, die einer Kirche angehören.
Welche Antworten können wir da geben; was sollen wir sagen, wenn uns jemand fragt?

Jesus ist der einzige Weg zum Heil – eine ernste Warnung an alle, die andere Wege gehen

„Mancher Weg erscheint dem Menschen richtig, aber zuletzt führt er ihn doch zum Tod.“ (Spr. 14,12). Gott kennt dieses Problem der Menschen natürlich. Er weiß, dass sie durch allerlei Philosophien hin- und hergerissen sind. Paulus beschreibt dies in 1. Tim. 2,4: „… welcher willl (also Gott will), dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.“ Dafür hat er seinen eingeborenen Sohn, Jesus Christus, in den Tod gegeben, ihn die Strafe für unsere Sünden tragen lassen, „damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“ (Joh. 3,16).

Die meisten Menschen wollen sicher nicht moralisch verwerflich oder böse sein. Viele leben nach der Devise „tue recht und scheue niemand“. Sie führen ihr Leben nach der „goldenen Regel“: „Was du nicht willst, dass man dir tu’, das füg’ auch keinem anderen zu.“ Tief in ihrem Innersten suchen sie nach etwas, was ihrem Leben Sinn gibt. Manche suchen diesen Sinn, indem sie fleißig und tüchtig rackern, viel erreichen, etwas für ihre Familie oder für die Nachwelt hinterlassen. Aber hilft das für die Ewigkeit? Da aber der eigentliche Sinn unseres Lebens ist, Kinder Gottes zu werden und wir dieses Anrecht nur im Glauben an Jesus empfangen (Joh. 1,12) gelangen sie nicht hin zu diesem Sinn.

Wenn heute von Sünde die Rede ist, denken die meisten Menschen an etwas Unmoralisches, Lug und Betrug oder gar Mord. Manche vielleicht noch an die Sahnetorte zuviel. Aber die Sünde, an der alle zugrunde gehen, ist ihre Beziehungsstörung zu Gott. Ohne eine solche Beziehung, die nur durch Jesus möglich ist, bleibt ihre Sünde der Gottlosigkeit, können sie Ihn nicht ehren, sich Ihm nicht zuzuwenden, Ihn nicht lieben. Die Bibel sagt, dass alle Menschen gesündigt haben. Ihre Sünde ist, dass sie nicht an den Herrn Jesus glauben (Joh. 16,9).

Wir leben heute in einer durch und durch säkularisierten Gesellschaft, wo der Glaube nur noch Privatsache sein darf, über den man möglichst nicht öffentlich redet, wo jeder Glaube gleich gut ist. Wir können vielleicht sogar öffentlich über irgendeinen Gott reden, einen Gott, der für alle gilt und den doch keiner so richtig kennt. Nur über Jesus nicht. Nein Jesus sollten wir hier gefälligst raushalten. An Jesus scheiden sich die Geister, an Jesus scheiden sich vor allem die Menschen.

Jesus allein ist die Wahrheit, die alle Menschen kennen müssen – Sein Herzensanliegen ist zugleich Auftrag für uns

Was nützt es, wenn es einen Weg zum Heil gibt, aber viele nicht davon wissen, weil keine Wegweiser aufgestellt sind. „Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne Prediger?“ (Röm. 10,14). Lasst uns solche Wegweiser sein, lasst uns auf Jesus Christus hinweisen und ihn verkündigen, durch unsere Worte, unsere Taten, unseren Wandel, durch unsere Liebe. Der Apostel Petrus schrieb: „Seid jederzeit bereit zur Verantwortung jedem gegenüber, der Rechenschaft von euch über die Hoffnung in euch fordert, aber mit Sanftmut und Ehrerbietung! Und habt ein gutes Gewissen …“ (1. Petr. 3,15-16). Sowohl diese Stellen als auch das, was Jesus selbst gesagt hat, mahnen uns ganz deutlich, dass wir diese Wahrheit verkünden müssen. So wie Jesus der Weg zum Vater ist, sollen wir Wegweiser sein. Wir müssen den Leuten einfach sagen, was geschrieben steht: „Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden.“ (Apg. 4,12). Dass wir diesen Heiland und Retter haben, macht uns nicht stolz oder überheblich, sondern vor allen Dingen demütig. Derjenige, der uns rettete und nur der allein, der kann auch die Anderen retten. Deshalb müssen wir die Wahrheit sagen und zwar die ganze Wahrheit.

Dazu lese ich auch einige Verse aus dem 2. Korintherbrief: "weil nämlich Gott in Christus war und die Welt mit sich selbst versöhnte, indem er ihnen ihre Sünden nicht anrechnete und das Wort der Versöhnung in uns legte. So sind wir nun Botschafter für Christus, und zwar so, dass Gott selbst durch uns ermahnt; so bitten wir nun stellvertretend für Christus: Lasst euch versöhnen mit Gott! Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm [zur] Gerechtigkeit Gottes würden." (2. Kor. 5,19-21).

Damit Menschen die Chance haben, diese kluge Entscheidung, von der der Psalmist spricht, zu treffen, nämlich, sich auf Gott zu besinnen, Buße zu tun und zu Ihm umzukehren – deshalb „verschwende“ ich meine Zeit damit, Internet-Botschaften zu verbreiten, die gesamte Bibel online zu stellen (auch wenn es schon jede Menge davon gibt), zu evangelisieren und gelegentlich zu predigen. „Twittern“ und „bloggen“ tu ich dagegen nicht. Zwar bin ich auch auf Facebook. Doch „poste“ ich dort kaum etwas. Dafür habe ich dann echt keine Zeit mehr.


 

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Grundlagen des christlichen Glaubens - Eine Einführung
 

Bei der nachfolgenden Aufstellung handelt es sich um eine subjektive Auswahl von mir im Internet oder in christlicher Literatur gefundener Beiträge. Soweit die Quelle oder ein Link (jeweils nach dem Thema in Klammern) noch nicht angegeben sind, wird dies von mir noch nachgeholt.

  1. Das überragendste Buch der Weltgeschichte ("Mitternachtsruf", November 2003, Seiten 11, 12: www.mitternachtsruf.ch/files/zeitschrift/DE/MNR%202003-11.pdf - Seiten 9, 10 von 20)
  2. Entstehung der Bibel - Die Zeittafel der Überlieferung der Bibel (www.bibel-online.net/geschichte.html)
  3. Die Bücher der Bibel (www.bibel-online.net/bibelbuecher.html)
  4. Was ist die Bibel? (www.dasjahrderbibel.de/WasistdieBibel.htm)
  5. Wie man die Bibel studiert (www.dasjahrderbibel.de/Tipps-Material/Bibelstudiert.htm)
  6. Tipps & Material (www.dasjahrderbibel.de/Tipps-Material/index-tipps.htm)
  7. Wie liest man eigentlich die Bibel? - Eine Einführung (Wiedergabe des Textes aus Bibelübersetzung von Hans Bruns demnächst hier)
  8. Machen Sie die Biel zu einem Teil Ihres Lebens (aus: "Kraft zum Leben")
    • Wo fangen Sie an?
    • Eine Liebesgeschichte
    • Das ABC des Bibellesens
    • Beginnen Sie mit dem Autor
    • Verschaffen Sie sich einen Überblick
    • Lesen Sie die Details
  9. Weiterführende Literatur (aus: "Kraft zum Leben")
  10. Jesus und die Bibel (www.dasjahrderbibel.de/JesusunddieBibel.htm)
  11. Anmerkungen zur Bibel (Aus dem Anhang des Buches von Werner Gitt: "Fragen, die immer wieder gestellt werden"; 192 Seiten, 19. Auflage 2003, CLV - Christliche Literatur-Verbreitung, Bielefeld, ISBN: 3-89397-127-0. Download als PDF-Datei unter http://clv.dyndns.info/pdf/255127.pdf)
    1. Basissätze zur Bibel (S. 136)
      1. Zur Herkunft der Bibel (S. 137)
      2. Zum Wahrheitsgehalt der Bibel (S. 138)
      3. Zur Prüfung der biblischen Wahrheit (S. 139)
      4. Zur Thematik der Bibel (S. 141)
      5. Zu den Aussagen der Bibel (S. 144)
      6. Zum Wert biblischer Aussagen (S. 151)
      7. Zur Verständlichkeit und zum Verständnis der Bibel (S. 154)
      8. Zur Genauigkeit biblischer Aussagen (S. 155)
      9. Zum Zeitrahmen biblischer Aussagen (S. 157)
      10. Zum Zugang zur Bibel: Die Bekehrung zu Jesus Christus (S. 157)
        fünf Gs:
        - Gottes Wort (S. 162)
        - Gebet (S. 162)
        - Gehorsam (S. 163)
        - Gemeinschaft (S.163)
        - Glaube (S. 163)
      11. Schlussanmerkung (S. 164)
    2. Auslegungsgrundsätze zur Bibel (S. 165)
    3. Warum sollen wir die Bibel lesen? (S. 168)
    4. Wie sollen wir die Bibel lesen? (S. 171)
    5. Zehn Verheißungen für Bibelleser (Leser und Täter des Wortes) (S. 172)
  12. Bibellektion ("Janz Team" Nacharbeitsprogramm in Frageform. Auf der Website nicht mehr zu finden; Wiedergabe daher demnächst hier.)
    • "Gottes Wort und Gebet"
    • "Zeugnis und Gehorsam"
    • "Die Gemeinde"
    • "Der Heilige Geist und das erfüllte Leben"
    • "Gewissheit und Versuchung"
  13. Schuldlos leben? (www.nikodemus.net/article.php?article=783)
  14. Heilsgewissheit (www.nikodemus.net/article.php?article=394)
  15. Kann ein Christ sein Heil verlieren? (Nikodemus.net - Fragen und Antworten rund ums Christsein: www.nikodemus.net/0114)
  16. Bibelkurs (www.the-good-news.org/bcc/deutsch/bcc.htm)
    1. Drei Dinge sollten Sie wissen
      1. Die Bibel
      2. Gott
      3. Menschen
    2. Drei Dinge sollten Sie glauben
      1. Sünde
      2. Jesus Christus
      3. Ewiges Leben
    3. Drei Dinge sollten Sie haben
      1. Glaube
      2. Hoffung
      3. Liebe
    4. Drei Dinge sollten Sie tun
      1. Bibel lesen
      2. Beten
      3. Weitersagen
    5. Schlusswort, Lösungen und Fragebogen
  17. Gehören die Apokryphen zur Bibel? (www.bible-only.org/german/bible/apokryph.html)
  18. Speziell für Katholiken (www.justforcatholics.org/de.htm)
    1. Wie kann ich Gewissheit finden? (www.justforcatholics.org/de1.htm)
    2. Genügt das Opfer von Golgatha? (www.justforcatholics.org/de2.htm)
    3. Wer kann zwischen Gott und mir vermitteln? (www.justforcatholics.org/de3.htm)
    4. Wie erlange ich Sündenvergebung? (www.justforcatholics.org/de4.htm)
    5. Welches ist die wahre Kirche? (www.justforcatholics.org/de5.htm)
    6. Warum ist es nötig, von neuem geboren zu werden? (www.justforcatholics.org/de6.htm)
    7. Wie kann ich mit Gott ins Reine kommen? (www.justforcatholics.org/de7.htm)
    8. Errettung durch Glauben oder Werke? - Wie ich zum Glauben kam (www.justforcatholics.org/de8.htm)
    9. Was ist das Evangelium? (www.justforcatholics.org/de9.htm)
  19. (K)ein anderes Evangelium? ("Gemeindegründung" Nr. 76, 4/03: www.kfg.org/gg/GG76.pdf - Seite 6 von 32)
  20. Erwählung und Prädestination? (www.nikodemus.net/article.php?article=472)
  21. Verstockung (www.nikodemus.net/article.php?article=392)
  22. Gerechtigkeit durch den Glauben? (www.nikodemus.net/article.php?article=547)
  23. Müssen Christen "Frucht" bringen? (www.nikodemus.net/article.php?article=676)
  24. Was ist mit denen, die nie von Jesus gehört haben? (www.nikodemus.net/article.php?article=576)
  25. Der Wille zur Veränderung (www.nikodemus.net/article.php?article=967)
  26. Bekehrt - und dann? (www.nikodemus.net/article.php?article=951)
  27. Ich pack's nicht! (aus: "Leben ist mehr", Montag, 15.12.2003 - www.talk-about.org/magazin/lim/lim.asp?datum=15.12.2003)
  28. Der Brief des Paulus an die Römer, Kapitel 7: Freiheit vom Gesetz / Der Mensch unter dem Gesetz (www.bibel-online.net/buch/45.roemer/7.html)
  29. Emmaus Correspondence Courses - Glaubensgrundsätze (www.emmaus.name/ews/content/view/14/1/)
  30. Dave Hunt: Wer ist Jesus? (factum Magazin, Nr. 5/2001; Artikel auf der Website nicht zu finden, daher eventuell Wiedergabe demnächst hier.)


 

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Gebet des Glaubens - Bekenntnis zum Herrn Jesus
 

"HERR JESUS CHRISTUS,
mir ist jetzt klar geworden, dass ich mit der Schuld meines Lebens nicht vor Dir und dem lebendigen Gott bestehen kann. Ich erkenne, dass ich ohne Dich verloren bin und mich weder aus eigener Kraft selbst retten, noch aus eigenen Werken etwas zu meiner Rettung beitragen kann. Du aber bist in diese Welt gekommen, um verlorene Sünder zu erretten. Dein Tod am Kreuz war der Preis dafür, damit auch ich straffrei ausgehen kann. Dafür möchte ich Dir von Herzen Dank sagen und darauf vertraue ich. Danke, dass ich jetzt zu Dir kommen und Deinen Namen anrufen darf. Danke, HERR JESUS, dass DU mich so lieb hast und dass Dein kostbares Blut mich von allen Sünden reinigt. Mit meinem Leben bin ich vor Dir wie ein aufgeschlagenes Buch. Du kennst alle meine Verfehlungen, jede falsche Regung meines Herzens und meine bisherige Gleichgültigkeit Dir gegenüber. Meine Sünden trennen mich von Dir. Darum will ich Dir jetzt meine Schuld und alle meine Sünden bekennen."

(Bitte nennen Sie Ihre Sünden einzeln mit Namen, soweit Sie sich daran erinnern. Nehmen Sie sich dazu genügend Zeit! - Erst nachdem Sie alle Ihre Sünden dem HERRN JESUS bekannt haben, beten Sie mit aufrichtigem Herzen weiter):

"Und nun bitte ich Dich, HERR JESUS, vergib mir alle meine Sünden und löse mich von allen Bindungen und jedem Anspruch Satans auf mein Leben. Nimm alles von mir, was vor Dir nicht recht ist. Mache es mir bitte durch Deinen HEILIGEN GEIST bewusst, wo ich mich durch Aberglauben und Beschäftigung mit dem Okkulten leichtfertig mit Satan einließ.
Du bist die Wahrheit in Person, und darum verlasse ich mich auf die Zusagen in Deinem Wort. Danke, HERR JESUS, für die mächtige Siegeskraft in Deinem kostbaren Blut! Du zerbrachst Satans Macht am Kreuz auf Golgatha und machst jeden Anspruch und jede Forderung des Teufels in meinem Leben völlig zunichte! Danke, dass Du mir jetzt meine Schuld vergeben hast.

Nun, HERR, bitte ich Dich, erfülle Du mein Leben. Bitte komm jetzt in mein Herz, HERR JESUS; ich will ganz Dir gehören. Leite mich auf dem Weg, den Du mir durch das Lesen der Bibel und Deine Führungen im Leben zeigen willst. Ich weiß, dass ich mich bei Dir dem guten Hirten anbefohlen habe, der es stets gut mit mir meint. Anvertrauen möchte ich Dir darum alle Bereiche meines Lebens: Mein Denken und Handeln, meinen Beruf, meine Freizeit, meine Pläne, meine Freunde, mein Geld ... Gib mir die Kraft, mit meinem bisherigen sündigen Verhalten zu brechen. Und wenn ich hier und da doch noch fehle, so lass es mich als Unglück erkennen und es Dir sogleich bekennen. Schenke mir neue Gewohnheiten mit Dir, die unter Deinem Segen stehen. Ändere meine Gesinnung zu Dir und zu den Menschen, mit denen ich täglich zu tun habe. Ich will begangenen Schaden und Unrecht, das ich anderen zufügte, wieder gutmachen, soweit dies möglich ist, und ganz mit Dir leben.
Gib mir Dir gegenüber ein gehorsames Herz, und öffne mir die Bibel, dass ich Dein Wort recht verstehe. Ich möchte Dich als meinen Herrn anerkennen und Dir nachfolgen. In Deiner Kraft wende ich mich jetzt von jeder erkannten Sünde und toten Religion ab. In JESU Namen sage ich mich bewusst von Satan los und erwähle den Willen GOTTES für mein Leben.
Habe Dank, himmlischer VATER, dass ich jetzt als Dein Kind leben darf, weil Du Deinen geliebten SOHN für mich hast sterben lassen und Ihn auferweckt hast von den Toten. Um JESU willen hast Du mich jetzt angenommen und ich preise Dich für Deine Liebe zu mir,
Amen."


 

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